Dienstag, 21. November 2017

Rezension "Die Bestimmung des Bösen"

Titel: Die Bestimmung des Bösen
Autor: Julia Coben
Verlag: Diana
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Inhalt

 „Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.

Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …

Verlagsseite Random House/ Die Bestimmung des Bösen Julia Corbin


Rezension:

  

Charaktere:

Alexis Hall: Alexis Hall ist die ermittelnde Kriminalkomissarin in diesem Buch und so auch die Protagonistin. Ihre Denkweise ist sehr rational und strategisch, und so kommt sie dem Täter auch später auf die Schliche. Mir war die Frau sehr sympathisch, und sie hat mich auch keinesfalls genervt, wie es andere Protagonistinnen schonmal tun. Im Gegenteil sogar, ich mochte sie sehr. Ihre verschlossene Art hat mich an manchen Stellen echt verrückt gemacht und ich wäre am liebsten durch das Buch geklettert und hätte sie gerüttelt, aber andererseits konnte ich ihr Handeln durchaus nachvollziehen.

Karen Hellstern: Karen Hellstern war die ermittelnde Kriminalbiologin, die anhand der Verwesungstieren den Todeszeitpunkt und beinahe auch den Todesort festmachen konnte. Zudem ist sie die beste Freundin von Hall und ihre Ansprechperson. Ich finde die beiden gaben ein super Duo ab, Hellstern war mir ebenfalls sehr sympathisch.

Buch-, Umschlaggestaltung: 

 Das Buchcover hat mir richtig gut gefallen, der Schnitt wirkt ziemlich real, sodass ich auf dem Foto dachte, dass es wirklich eingeschnitten ist. Auf dem gesamten Buch sind "Blutstropfen" abgebildet, die aus einem glatteren Material sind als der Rest des Buches und sich daher abheben, was ich ebenfalls richtig cool finde. Das einzige was mich stört ist der Buchrücken, an dem ein ca 0,5cm weißer Streifen ist, wo eigentlich das Grau weiter hätte sein sollen, welches den Rest des Buchcovers ziert. So sieht das Buch im Regal ein wenig doof aus. In dem Inneren Buchumschlag ist ein Foto mit der Autorin abgebildet, wo sie etwas ernster schaut, was aber durchaus zum Titel passt und dementsprechend passend ist.

Sonstiges:

Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen, und hat mich als Bio-LK-Schülerin sehr begeistert. Es werden einige Begriffe und Vorgänge der Kriminalbiologie sehr detailliert beschrieben, was für mich aber kein Hindernis, sondern eher eine Bereicherung war. So wusste ich, wie das theoretische aus dem Unterricht praktisch angewendet wird. Dabei kam das Buch aber auf keinen Buch wie ein Lehrbuch für Biologen rüber, aber es war eine perfekte Mischung was mir doch sehr gefallen hat.
Den Mörder zu finden war auch nicht zu einfach, es kamen mehrere Personen infrage, nicht so, dass man sich sofort sicher sein konnte. Ich hatte in der Mitte meine Vermutungen, die sich am Ende dann auch (fast) so bestätigt hat, aber es waren von mir eben nur Vermutungen die sich bestätigt haben.
Alles in allem einnsehr guter Thriller, der von mir berechtigte 5/5 Sterne bekommt!
Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches!
Liebe Grüße Lara!