Mittwoch, 15. Februar 2017

Rezension - Scouts vs. Zombies - Handbuch zur Zombie-Apokalypse

Scouts vs. Zombies – Handbuch zur Zombie-Apokalypse
Comedy, Horror, Action
Ab 16 Jahren freigegeben
93 Minuten Länge
Mit Christopher Landon in der Regie
Drehbuch geschrieben von Christopher Landon
Als DVD für 7,48 € (hier)
Als Blu-ray für 8,46 € (hier)


Die drei Pfadfinder Ben, Carter und Augie sind seit 7 Jahren Freunden und heute steht ihr letztes Zeltlager bevor. Augie möchte sich dabei noch einige Abzeichen sichern, doch Ben und Carter wird die ganze Pfadfinder-Sache langsam zu peinlich. Sie beschließen sie zu verlassen und sich lieber den "Coolen" anzuschließen. Da kommt es ihnen gerade recht das sie von den Freunden von Carters Schwester Kendall zu einer Party eingeladen werden. Die beiden wollen sich aus dem Zeltlager schleichen, stellen dann aber schnell fest, dass die Welt nicht mehr so ist wie vorher.

Bei dem Titel habe ich mir anfangs etwas anderes vorgestellt. Durch das "Handbuch zur Zombie-Apokalypse" und die Tatsache das die Protagonisten Pfadfinder sind, dachte ich das in dem Film ähnliche Lektionen aufgezählt werden wie beispielsweise in Zombieland. Aber das hätte auch wieder wie eine schlechte Kopie wirken können.
Der Film ist etwas trashy, hat ein paar Schreckmomente und einige lustige Stellen. Dennoch ist er sehr so wie die typischen Teenage-Comedy-Filme: Das Mädchen das die ganze Zeit halbnackt rum läuft, die Versager, die "Coolen", die heiße Schwester auf die einer der Jungs steht, der dickliche Junge, ... und ich könnte noch mehr Charakter-Klischees aus Filmen aufzählen, die niemand mehr sehen will.

Besetzt ist der Film unter anderem mit Tye Sheridan (Scott Summers in X-Men: Apocalypse) und Halston Sage (Lacey in Margos Spuren). Das waren aber auch die einzigen Schauspieler des Films die einem eventuell bekannt vorkommen (Mit Ausnahme von Blake Andersons Gastaufritt zu Anfang), den ansonsten zeichnet sich der Film vor allem durch Schauspieler aus, die bisher wenig in den Branche zu tun hatten, einige unbedeutende Nebenrollen in Filmen und Serien übernommen haben oder vorher synchronisierten.


Der Film hat einige lustige Stellen und man kann ihn gerne mal aus Langeweile sehen, aber man sieht ihn auch nur einmal und dann nie wieder.


3 von 5 Sternen


~Cino