Freitag, 30. Juni 2017

BLOGTOUR MOONWITCH


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Hallo und herzlich Willkommen zur vorletzten Station der Moonwitch-Blogtour, einem Zweiteiler der von Eva Maria Höreth verfasst wurde (Rezension folgt später).
Ich habe die Ehre bekommen, ein Teil dieser Blogtour zu werden, und nun ist mein Beitrag startklar. :)
Am Ende der Tour gibt es natürlich etwas zu gewinnen, nämlich den ersten Band als Taschenbuchausgabe, natürlich signiert, Lesezeichen und Aufkleber.
Im folgendem werde ich euch nun die Moonwitch-Reihe vorstellen. Hier müsst ihr auf bunt markierten Wörter achten un sie an richtiger Stelle in den Lückentext einfügen. Dies klappt aber nur, wenn ihr vorher die anderen Blogeinträge gelesen und den Satz vervollständigt habt. Also haltet die Augen offen.

Hauptcharakter der beiden Teile ist Emily Dela Lune, eine Mondhexe, die zu Beginn 17 Jahre ist, am Ende aber 18 wird. Als Mondhexe kann sie das Wasser für sich zum Vorteil nutzen, und ihre persönliche Fähigkeit, die jede Mondhexe besitzt ist die Nachtsicht.
Finn Macsol spielt ebenfalls eine große Rolle. Er ist ein Sonnenhexer und kennt Emily schon seit ihrer Kindheit, die sie gemeinsam verbracht haben, allerdings haben sie sich durch einen Vorfall ziemlich verstritten, aber mein gibt es im Buch.
Ziemlich in der Mitte des ersten Bandes kommt noch ein Charakter hinzu, und zwar Jason Noxlix, der ein Geheimnis mit sich trägt - ein ziemlich großes sogar. Welches das ist, erfahrt ihr in dem ersten Teil von Moonwitch - Liebe zwischen Licht und Schatten.
Alles in einem sind die Bücher sehr schöne Jugendromane, die Spannung zieht sicht durch die ganzen Seiten, die Handlung ist sehr spannend und sehr gut beschrieben.

Naa habt ihr die markierten Wörter gefunden? Super, dann setzt sie schnell in den Satz hier ein:


Vervollständige diesen Satz:
Zwischen ____ und ____ existiert eine _______, ein _____ zwischen den ______. Ohne das eine gäbe es auch das andere nicht. Doch ein ______ der beiden _____ kann das ganze ______ zum _____ bringen. .

Der Gewinn:
Einmal habt Ihr die Möglichkeit auf eine signierte Taschenbuchausgabe + Lesezeichen und Aufkleber.
Du konntest den Lückensatz vervollständigen? Dann schick mir den Satz an folgende E-Mail: marielanfermann@live.de  bitte mit folgendem Betreff: Blogtour Moonwitch
Bitte gib auch an ob Du das Taschenbuch, ein E-Book gewinnen möchtest oder ob du für beides in den Lostopf hüpfen willst. 
(Gewinnen kannst du natürlich nur eins von beiden... oh ja wie gemein!^^)
Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag dem 02.07.2017 um 23.59 Uhr. Am Montag erfolgt die Auslosung und am Dienstag den 04.07. die Gewinner-Bekanntgabe auf allen Blogs.
Versand des Buches wird von der Autorin übernommen!
Teilnahmebedingungen:
1. Wohnort in Deutschland. Es sei denn Ihr erklärt Euch dazu bereit das Porto zu übernehmen.
2. 18 Jahre oder älter, sonst nur mit Einverständniserklärung der Eltern.
3. Keine Haftung, sollte die Sendung auf dem Postweg verloren gehen.
4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 (Fehlen die die ersten Wörter? Dann schau schnell bei den anderen Blogs vorbei um den Lückensatz zu vervollständigen!
Blogtitel stehen oben im Banner!)

LGBT+ Buchtipps

Da heute die Ehe für alle in Deutschland legalisiert wurde, dachte ich mir, gebe ich mal ein paar LGBT+ Buchtipps.
  1. Das erste Buch auf meiner Liste und auch mein absoluter Favorit: We could be heroes von Laura Kuhn. (hier) 

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Wie man vielleicht sehen kann, habe ich mir in diesem Buch echt viele tolle Stellen markiert, wenn das mal kein Zeichen dafür ist, wie toll das Buch ist! :) Vielleicht werde ich auch noch eine einzel Rezension zum Buch hochladen :)
Worum geht's?:
Der Umzug aufs Land kommt für Lou gerade recht. Denn seit sie ihre beste Freundin geküsst hat und von ihr zurückgewiesen wurde, weiß Lou gar nicht mehr, was los ist. Doch dann trifft sie in ihrer neuen Schule die schöne und geheimnisvolle Elia und es ist, als hätte ein Blitz in ihrem Leben eingeschlagen. Lou fällt es nicht leicht, mit ihren Gefühlen umzugehen, doch sie will zu ihnen stehen – egal, was passiert.
Quelle: Carlsen Impress, Laura Kuhn, We could be heroes


 2. Eine Woche für die Ewigkeit von David Levithan und Nina LaCour (hier)

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David Levithan gehört zu meinen Lieblingsautoren und schreibt öfter Bücher mit LGBT Hauptcharakteren, deshalb kann ich ihn als Autor generell empfehlen!
Worum es geht:
Sie kennen sich nur flüchtig, bis sie sich eines Nachts zufällig in einem Club in San Francisco begegnen: Mark, der sich gerade völlig umsonst zum Affen gemacht hat, um seinen besten Freund zu beeindrucken – und Kate, die vor dem Mädchen ihrer Träume weggelaufen ist. Verloren im Chaos ihrer Gefühle beschließen die beiden, von nun an zusammenzuhalten. Gemeinsam stürzen sie sich ins kunterbunte Getümmel der Pride Week und lernen zwischen wilden Partys und Liebeskummer, was wahre Freundschaft bedeutet.
Quelle: Carlsen, David Levithan, Nina LaCour, Eine Woche für die Ewigkeit


3. Niemand wird sie finden von Caleb Roehrig (hier) (Rezension)

In diesem Buch geht es nicht hauptsächlich um die Homosexualität des Hauptcharakters, jedoch spielt diese im Buch eine große Rolle, da der Hauptcharakter dabei ist diese zu entdecken und damit klar zu kommen.
Worum es geht:
Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist
Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …
Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst …
Quelle: cbj Verlag, Caleb Roehrig, Niemand wird sie finden
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4. Den Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag (hier)

Wieder eins meiner liebsten Bücher, eine sher große Leseempfehlung!
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Worum geht's?:
Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie.
Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.
Quelle: heyne fliegt, Anne Freytag, Den Mund voll ungesagter Dinge



5. Nur drei Worte von Becki Albertalli (hier)

Dieses Buch habe ich auf englisch gelesen und ich fand es total süß und sehr gut für zwischendurch. (Bild ist ein Bild der englischen Ausgabe)
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Worum es geht:
Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf.Die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten – Herzchenaugen und Dauergrinsen garantiert!
Quelle: Carlsen Verlag, Nur drei Worte, Becki Albertalli


6. Will & Will von David Levithan und John Green (hier)

David Levithan und John Green, muss ich noch was sagen?
Worum geht's?:
Nur wer Liebe wagt, kann Liebe gewinnen.
Sie heißen beide Will Grayson, wohnen in Chicago, sind siebzehn und haben dasselbe Problem: Aus Angst, es mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine zögert seit Wochen, sich selbst einzugestehen, was für andere offensichtlich ist: dass er bis über beide Ohren in seine Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere flüchtet sich in eine Online-Beziehung, anstatt sich vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen …
Quelle: cbt, Will & Will, John Green und David Levithan
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7. Colorblind von Siera Maley (hier)

Das Buch ist bis jetzt leider nur auf englisch erschienen, also nur was für die von euch, die gerne auf englisch lesen. Ein Buch bei dem es zwar um eine lesbische Beziehung geht, dies aber nicht der Mittelpunkt der Handlung ist.
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Worum es geht:
Harper has a secret...and it’s not that she likes girls. She has a rare gift: she can see how old other people will be when they die. Nothing she does changes this number, and that becomes especially clear when her mother dies in a car crash. With only one other person in the world who knows about and shares her gift, Harper is determined to keep her distance from everyone. Then she falls for Chloe… whose number is 16. That means that Chloe doesn’t have twelve months to live. She doesn’t even have six. She is going to be dead by the end of the summer, unless Harper can find a way to stop it.
Quelle: Siera Maley, Colorblind


8. Reihenempfehlung: Chroniken der Unterwelt (hier)


Die gesamte Schattenjägerwelt von Cassandra Clare. Es gibt schwule, lesbische, bisexuelle, asexuelle und sogar transgender Charaktere in ihren Büchern, sowohl in City of Bones usw. als auch in Lady Midnight und den Chroniken des Magnus Bane. Auch hier steht bei den Charakteren nicht die Sexualität im Vordergrund.
Generell ist Cassandra Clare eine sehr große Empfehlung von mir!
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Worum es geht?:
Hier mal kein Klappentext, da so viele zur Auswahl stehen.
Ich sage nur, es geht um Schattenjäger, Vampire, Feen, Werwölfe und Hexenwesen!

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So, das waren meine Empfehlungen, Liebe Grüße, Isabell

Montag, 26. Juni 2017

Rezension zu Die Magie der Namen


Allgemeines:

Titel: Die Magie der Namen
Autorin: Nicole Gozdek
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 368 Seiten
Preis: 9.99€








Inhaltsangabe:

In Mirabortas bestimmt allein dein Name, wer du bist. Er entscheidet, welchen Beruf du ausübst, ob du Vermögen hast, ja, sogar wie du aussiehst. Denn jedem Namen wohnt eine einzigartige, unsterbliche Magie inne. Der 16-jährige Nummer 19 wünscht sich nichts sehnlicher, als einen großen Namen zu erhalten, der sein Leben als Außenseiter beendet. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Sein Name, Tirasan Passario, ist den Gelehrten gänzlich unbekannt. Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm jetzt noch Auskunft über seine Identität geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ...

Meine Meinung:

Zur Gestaltung:
Die Covergestaltung sprich mich an und ich finde besonders toll, dass man nach dem Lesen ein paar Namen aus dem Buch auf dem Cover wiederfindet. Des weiteren finde ich toll, dass zu Beginn jedes neuen Kapitels ein passender Spruch hinzugefügt wurde. Ich freue mich bei solchen Details immer, weil ich direkt mehr Motivation habe weiterzulesen :)

Zum Inhalt:
Als erstes möchte ich anmerken, dass ich die, auf der die Geschichte basiert sehr gelungen finde, im folgenden werde ich auf die Umsetzung eingehen. Obwohl die Geschichte im ersten Drittel noch nicht so spannend war, habe ich leicht den Einstieg in das Buch gefunden und habe mich in der Geschichte zurechtgefunden. Die anschließende Reise nach Himmelstor nimmt einen großen Teil des Buches ein und es gibt leider ein paar Längen. Trotzdem hat es die Autorin geschafft, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen und im Bann der Geschichte war. Zwischendurch wurdedie Reise durch ein paar Vorkommnisse aufgelockert und die Geschichte wurde spannender. In Himmelstor angekommen geht plötzlich alles sehr schnell und ich hatte das Gefühl, die Autorin würde so schnell wie möglich zum Ende kommen wollen. An dieser Stelle hätte das Buch ruhig etwas länger sein können. Ich hoffe im nächstem Band geht es in einem nicht ganz so rasantem Tempo weiter.

Zum Protagonisten:
Der Protagonist Nummer 19 hat mich unter anderem dazu verleitet das Buch zu lesen, da ich mich immer freue wenn es einen männlichen Protagonisten gibt. Diese Abwechslung gefällt mir sehr gut, weil die meisten meiner Bücher Protagonistinnen haben. Ein weiterer Charakterzug, der mir an Nummer 19 gefallen hat war, dass er sich zurückhaltend verhalten hat und nicht den Helden dargestellt hat. Nummer 19 war mir insgesamt sehr sympathisch und hat sich glücklicherweise zur Abwechslung nicht an Klischees bedient.
Die anderen Personen in dem Buch waren mir teilweise zu oberflächlich, ich hoffe im Folgeband werden sie näher beleuchtet. Eine Sache die mir an den Namen gefallen hat ist, dass sie sehr ungewöhnlich sind und mir noch nicht bekannt waren.

Zum Schreibstil:
Der Schreibstil war wundervoll, dadurch ließ sich das Buch schnell lesen und ich war schneller durch, als in langer Zeit.


Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, das einzig störende war, wie schnell die Autorin das
Buch beendet hat. Besonders gefallen hat mir der Protagonist.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

LG

Jasmin (jassi_loves_books)

Sonntag, 25. Juni 2017

Rezension - Nordwärts - Die Phileasson-Saga - Bernhard Hennen und Robert Corvus

Die Phileasson-Saga – Nordwärts
Von Bernhard Hennen und Robert Corvus
Fantasy, Abenteuer
Band 1 von 12
496 Seiten
Als broschiertes Taschenbuch für 14,99 € (hier)


"Möge euer Ehrgeiz weiterhin in euch brennen, denn dort wird es sonst nichts geben, das euch wärmt."
- Nordwärts, die Phileasson-Saga, Bernhard Hennen, Robert Corvus, Heyne


Die berühmtesten Kapitäne Asleif Philesson und Beorn, der Blender, liegen im ewigen Streit darum wer von ihnen der bessere Seefahrer ist. Um diesen Streit endgültig zu beenden begeben sie sich auf einen gefährlichen Wettstreit. Jeder von ihnen muss eine Mannschaft zusammen stellen und hat dann 80 Wochen zeit  12 Aufgaben zu meistern und die Seefahrt im tiefsten Winter zu überstehen. Keiner der Beiden will sich von dem Anderen abhängen lassen. Die ehemaligen Freunde gönnen sich nur nichts mehr. Beorn möchte so entschlossen gewinnen, das er dafür sogar die Regeln außer acht lässt.


Die Bücher sind eine Romanverfassung der Phileasson-Saga Kampagne, des Pen&Paper Spiels Das schwarze Auge. So kommt es das im Buch der gesamte Fokus auf das Abenteuer und die zu bewältigenden Schwierigkeiten liegt. Es gibt keine Liebesgeschichte, lediglich ein paar kleinere Andeutungen. Und es wird auch kein Augenmerk auf Sex gelegt, womit man ja heute bei erwachsenen Fantasy fast schon rechnet. Und das mochte ich wirklich sehr. So kommt die Geschichte schnell voran und man bekommt viel vom Abenteuer und dem Leben auf der See mit.
Die gesamte Reihe ist angehaucht von nordischer Mythologie und dem Wikingerleben, wodurch vielen Parallelen entstehen und ich manchmal vergessen habe, das es ein Highfantasy Buch ist und keine richtige Wikingergeschichte.
Der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und man fliegt gerade zu durch die Seiten. Leider werden Beschreibungen vom Aussehen der Charaktere und der Orte an denen sie sich befinden, nur sporadisch ausgeführt, was mich jedoch überraschender Weise nicht sehr gestört hat obwohl derweiliges mir sonst immer ein Dorn im Auge ist.
Auf den letzten Seiten des Buches gibt es noch ein Glossar zu den Charakteren, Göttern und Begriffen, das wirklich sehr hilfreich ist. Dennoch ist es wahrscheinlich besser, wenn man ein kleines Vorwissen an Schiffen und Booten mitbringt, denn ich war teilweise mit den Begriffen die vorkamen, als die Charaktere auf See waren, etwas überfordert. Natürlich gibt es im Buch auch eine Karte, die jedoch zu lang ist und deshalb halbiert gedruckt ist. Der "wichtige" Teil der Karte ist auf der Rückseite des Covers und der zweite Teil auf der anderen Seite der Buchrückseite.


In vielen Rezension haben Leser bemängelt, dass sie der Prolog sehr abgeschreckt hat, undzwar nicht nur durch die Seitenlänge von etwa 80 Seiten. Sondern vor allem durch seine Brutalität. Im Prolog gibt es Vergewaltigung und Totschlag, was durch Minderjährige passiert.
Mich persönlich hat das nicht abgeschreckt. Ich habe schon einige brutalere Dinge in Büchern und Serien erlebt. Und mit Brutalität und Vergewaltigung sollte man immer rechnen, wenn etwas von Wikingern und wikingerorientierten Personen handelt.


Ein spannender Auftakt für eine komplexe Geschichte zwischen zwei Feinden, die einst Freunde waren.


4 von 5 Sternen


~Cino


Rezension "Wild Cards - Der höchste Einsatz"

Titel: Wild Cards - Der höchste Einsatz
Autor: George R.R. Martin
Verlag: GRRM by penhaligon
Hier gehts zum Buch

Inhalt:

Immer mehr Kinder werden in Afrika in ein geheimes Labor verschleppt, wo sie absichtlich mit dem Wild-Cards-Virus infiziert werden. Die meisten sterben oder mutieren auf schreckliche Weise. Doch einige wenige werden zu Assen mit superheldengleichen Kräften und anschließend gezwungen, für das People's Paradise of Africa zu kämpfen. Dahinter steckt Radical, das wahrscheinlich mächtigste Ass der Welt, der endgültig dem Wahnsinn verfallen ist. Das Kommitee – die Ass-Eingreiftruppe der UNO – muss ihn aufhalten. Doch der Radical ist der tödlichste Gegner, dem sie sich je gegenübergesehen haben.

Rezension:
Der letzte Teil - das Buch hat mich wieder sehr begeistert und ich kann es kaum fassen dass die Reihe jetzt zuende ist. Lange hat mich die Wild-Cards Reihe begleitet und es tut ein wenig weh jetzt abschließend diese Rezension zu verfassen.
Die Thematik ist schwer und trotz der fantastischen Grundlage so erschreckend realistisch, denn Kindersoldaten kennen wir auch, vor allem im Moment ist das wieder ein großes Thema.
Die unterschiedlichen Perspektiven ranken sich um die Thematik und die Figuren kommen auf unterschiedlichen Wegen zum Ziel. Es wird dramatisch und die einzelnen Fäden fassen immer wieder ineinander.
Ich finde es etwas schwer, dass die Konflikte hier nahezu nur in Afrika stattfinden. Hier hat der zweite Band mit dem zweiten Kampfschauplatz Amerika Abwechslung geboten, da es sich hier etwas gedoppelt hat.
Allerdings gibt es deutsche und britische Figuren, der „Endgegner“ ist Amerikaner.
In jedem Band treten neue oder zumindest andere Hauptcharaktere auf, die alten werden aber auch aufgegriffen, es gibt viel Entwicklung und immer wieder auch Abschiede. Gerade dadurch verliert sich meiner Meinung nach nicht der Überblick. Es wäre nicht allzu einfach für jemanden, der die ersten Bände nicht kennt, sich auf den dritten Einzulassen, aber ich denke, es geht. Neues gibt es immer zu entdecken. Und nun, ich hoffe ich konnte euch mit meinen Rezensionen dazu animieren die Bücher zu lesen!

Rezension "Wild Cards - Der Sieg der Verlierer"

Titel: Wild Cards - Der Sieg der Verlierer
Autor: George R.R. Martin
Verlag: penhaligon
Hier gehts zum Buch

Inhalt:

Wie weit darf ein Held im Namen der Gerechtigkeit gehen?

Eine Atomexplosion erschüttert Texas! Doch es handelt sich nicht um einen Akt des Terrors, sondern um einen schrecklichen Unfall. Ein kleiner Junge namens Drake kann sein mächtiges Wild-Cards-Talent nicht beherrschen und hat die Katastrophe ausgelöst. Die aus Assen und Jokern bestehende Eingreiftruppe der UNO – genannt Das Komitee – will den Jungen unter ihren Schutz stellen. Doch als seine Mitglieder in Texas eintreffen, ist Drake verschwunden …

Gleichzeitig versucht Drummer Boy, die Krise in der arabischen Welt zu beenden. Aber während des Einsatzes kommen ihm Zweifel. Kämpft er für die richtige Seite?

Rezension:

Cover:
Das Cover ist dunkel und darauf zu sehen ist ein Charakter aus den Büchern, Drummerboy, der seine Karte in der Hand hält. Sehr schlicht, aber wie ich finde sehr eindrucksvoll und aussagekräftig. Mich hat es auf jeden Fall sofort angesprochen und neugierig gemacht. Toll finde ich, dass der 2. Band so schön zum ersten Teil passt. Dennoch hat mich das Cover gleich wieder angesprochen und neugierig gemacht!

Sonstiges:
Das Buch wird uns aus verschiedenen Sichten erzählt. Abwechselnd erzählen uns die unterschiedlichen Autoren ihre Sicht der Geschichte mit ihren sehr individuellen und abwechslungsreichen Charakteren. So haben wir zum einen die Attentäterin Lillith, Jonathan Hive, Drummerboy, Bubbles, Drake oder Earth Witch, um nur einige zu nennen. Hinten im Buch befindet sich eine tolle Übersicht darüber, welcher Autor welche Charaktere erschaffen hat.
Gleich auf den ersten Seiten merkt man dem Buch an, dass es etwas ganz anderes ist und auch von den „typischen“ George R. R. Martin Büchern abweicht. Das Buch setzt nach den Ereignissen in Ägypten an und in der Zwischenzeit hat sich eine Menge getan. Es wurde ein sogenanntes „Komitee“ gegründet, das von John Fortune angeführt wird und im Namen der UNO für Frieden in der Welt sorgen soll. Allerdings stellt sich schon bald heraus, dass das Komitee mehr Marionette als eigenmächtige Instanz ist.
Mit den verschiedenen Charakteren werden wir quer über die Welt geschickt. Einige müssen in Afrika für Frieden sorgen, andere in Texas einen mysteriösen Atomangriff untersuchen und wieder andere Menschen vor einem Hurrikane retten. Eine Ölkrise und politische Machtspiele sind die eigentlichen Beweggründe für die Missionen der Asse. Nebenbei läuft eine 2. Staffel von „American Hero“. Auf den ersten hundert Seiten war ich etwas verwirrt und musste ziemlich konzentriert lesen, um den Zusammenhang zu verstehen. Die verschiedenen politischen Absichten und Machtspiele waren einfach teilweise etwas unübersichtlich und viel auf einmal. Doch wie gesagt, wenn man aufmerksam und konzentriert liest, blickt man schnell dahinter. Es lohnt sich!
Die einzelnen Charaktere, welche von den verschiedenen Autoren eingeführt werden, berichten uns davon, welche Erfahrungen sind mit dem Virus gemacht haben, welche Beweggründe sie haben, und was sie antreibt.
Toll war auch, dass diesmal noch neue Charaktere dazu gekommen sind und andere in den Fokus getreten sind. Ganz besonders mochte ich in diesem Buch Niobe, Drake, Bubbles. Obwohl ich sagen muss, dass sich wirklich alle Autoren sehr viel Mühe mit dem Kreieren der Charaktere gegeben haben. Alle sind von Grund auf verschieden, ihre Fähigkeiten sehr kreativ und unterschiedlich. Alle sind sehr facettenreich, mehr oder weniger charmant und bei allen ist eine Entwicklung zu bemerken. Jeder Charakter wächst mit dem nächsten Kapitel und das tolle ist, dass wirklich für jeden Leser mindestens ein Charakter dabei ist, den er sympathisch findet.
In diesem Buch sind von Anfang an die politischen Ereignisse, vor allem in Afrika und die Ölkrise betreffend, präsent. Diese sehr politischen und heiklen Themen, die in dieser Trilogie angesprochen werden, gefallen mir ungemein gut und sind mal etwas ganz anderes. Zudem auch mal etwas anspruchsvoller. Die Wild-Cards Reihe gefällt mir immer noch sehr gut, und auch dieser Teil bekommt wieder 4/5 Sterne von mir!

Rezension "Wild Cards - Der Schwarm"

Titel: Wild Cards-die erste Generation. Der Schwarm
Autor: George R. R. Martin
Verlag: GRRM by penhaligon
hier geht's zum Buch

Inhalt:

Das Wild-Cards-Virus hat die Welt verändert: Die Joker, die durch das Virus körperlich verändert wurden, werden verachtet. Die Asse hingegen, die nun mit unfassbaren Fähigkeiten ausgestattet sind, werden gefürchtet oder bewundert. Doch nur wenn Joker, Asse und Normalsterbliche zusammenarbeiten, können sie die Erde vor der Vernichtung bewahren. Denn die Schwarmmutter ist auf unseren Planeten aufmerksam geworden – und keine bekannte Macht des Universums konnte sie jemals aufhalten.


Rezension:

Der Schwarm ist eine konsequente Weiterentwicklung des ersten Bandes. Der Zeitstrahl geht konsequent weiter. Man hat inzwischen viele Charaktere die man aus dem ersten Band kennt deren Weg hier weiter geht, dazu kommen spannende neue Charaktere, und, das bedeutet hier, dass es einen ersten großen Feind gibt. Hat Band eins also gefallen, geht es hier, wie ich finde sogar noch besser weiter.
Band zwei hat eine klasse detailiert beschriebene Superheldenwelt.
Die Charaktere unterscheiden sich von bekannten Storys und Suoerheldentypen, so hat man nie das Gefühl, dass Geschehen schon stereotypisch zu kennen.

Die Handlung setzt mit etwas Abstand ein. Die Asse haben sich etabliert, die Joker haben noch immer ein eigenes Viertel und dort ist sich jeder selbst am nächsten. Im All hat die Schwarmmutter die Erde für sich entdeckt und versucht nun die Welt zu erobern-  die Invasion beginnt. Nun müssen nicht nur Asse und Joker zusammenarbeiten, sondern auch das Militär ist mit im Boot. Im Mittelpunkt steht auch hier wieder Dr. Tachyon der den neuen Feind schon aus seiner Vergangenheit kennt.

Fazit:
Manchmal musste ich mich doch zwingen weiterzulesen, weil es zeilweise echt komisvh geschrieben wurde, trotzdem hat der Band mir durch die vielen neuen Aspekte am Ende gefallen und ich wurde sehr gut unterhalten. Hier wurden die richtigen Charaktere übernommen und gut ergänzt und vorallem weiterentwickelt.
Die Rahmenhandlung ist in mehrere Teile untergliedert und da wurde ich sogar noch positiv überrascht, diese Tiefe hätte ich nicht erwartet.
Einen einzigen negativen Punkt habe ich dann doch noch, bzw. immer noch, auch wenn weniger stark. Am Anfang mancher Geschichten, gerade mit bisher unbekannten Charakteren wird man oft sehr reingeworfen und es dauert länger bis man den Faden gefunden hat. Da hätte ich es mir gewünscht, mehr abgeholt zu werden.
Das Buch bekommt von mir wie der erste Teil 4/5 Sterne!
LG Lara

Samstag, 24. Juni 2017

Rezension zu Girls in the Moon von Janet McNally

Allgemeines:

Titel: Girls in the Moon

Autor: Janet McNally

Preis: 16,99€, Hardcover (hier)

Verlag: cbt Verlag

erschienen am 25.4.2017

Genre; Young Adult

Seitenzahl: 416


Inhalt:

New York, die aufregendste Stadt der Welt! Phoebe, Tochter zweier Rocklegenden, besucht ihre Schwester Luna, die kurz davor ist, mit ihrer Band The Moons so richtig durchzustarten. Doch Phoebe möchte Luna nicht nur beim Berühmtwerden zusehen. Sie möchte, dass sich ihre Mutter und ihre Schwester versöhnen, sie möchte ihren Vater finden und Schluss machen mit allen Geheimnissen und Halbwahrheiten, die die Familie zerstört haben. Und sie möchte diesen Jungen kennenlernen, mit dem sie sich seit Monaten heimlich schreibt: Archer.

Quelle: Girls in the Moon, Janet McNally, cbt


Meine Meinung:

Das Cover: 
Das Cover ist wie ich finde nicht wirklich aufregend oder besonders ansprechend, aber es ist auf keinen Fall schlecht, halt nur nichts besonderes.


Der Schreibstil:
Wie das Cover auch hier: nichts außergewöhnliches oder besonderes. Ziemlich flüssig, aber nicht sehr ansprechend für mich persönlich. Es ist nicht so, dass man sich zwingen muss weiter zu lesen, jedoch ist es keiner dieser Schreibstile bei denen man unbedingt weiter lesen will. 

Die Charaktere:
Leider kann ich hierzu nicht so viel sagen, da ich das Buch nach knapp 200 Seiten abgebrochen habe. Es war einfach nichts für mich. Die Charaktere waren bis Seite 200 jedenfalls eigentlich das Interessanteste. Vorallem die Vorgeschichte der Eltern. Jedoch war es nicht so interessant, dass ich es tatsächlich weiter lesen wollte. Auch der ständige Wechsel von Mutter zu Töchtern hat mich irritiert. Ich konnte mich in keine der beiden Geschichten und Personen richtig rein fühlen, da man nie viel am Stück von einer der beiden Geschichten lesen konnte.

Die Storyidee:
Für mich klang die Geschichte hauptsächlich ansprechen wegen dem Musik Part und New York. Jedoch hat keines von beiden, so wie eigentlich das ganze Buch nicht, einen Eindruck bei mir hinterlassen. Das liegt aber nicht daran, dass das Buch so schlecht war, nein. Das Buch war einfach nicht wirklich meins, glaube ich. 

Die Umsetzung:
Wie schon vorher erwähnt, habe ich das Buch bei Seite 200 (ca.) abgebrochen, da es mich einfach nicht interessiert hat, wie es weiter geht und auch kein Drang zum weiterlesen bestand. Das Buch hat mich eher in eine Leseflaute gebracht, bei der ich keine Lust hatte, überhaupt irgendwas zu lesen.
Die Charaktere waren bisher eher oberflächig, die geheimen SMS's haben keine Neugier erzeugt und die Liebesgeschichte zwischen den beiden wirkte eher erzwungen. Keine Spannungen zwischen den beiden, genau wie bei allen anderen Charaktern. Leider sehr enttäuschend für mich. 

Fazit:
Ich glaube ich muss nicht mehr viel sagen, außer dass ich das Buch abgebrochen habe. Das muss nicht zwingend am Buch liegen, wohl eher an meinem persönlichen Geschmack.

2 von 5 Sternen, da es nicht schlecht war, sondern einfach uninteressant. 

LG Isabell / x.reading

PS: Etwas positives fiel mir noch ein: Einige Sachen sind echt poetisch beschrieben, und sind wundervolle Zitate, das muss man der Autorin lassen!









Mittwoch, 14. Juni 2017

Rezension: Niemand wird sie finden

Titel: Niemand wird sie finden
Autor: Caleb Roehrig
Preis: Taschenbuch 14,99€
Verlag: cbj Verlag

Inhalt:
Zwei können ein Geheimnis bewahren – wenn einer von beiden tot ist
Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …
Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst
 
Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde, dass das Cover die Blicke anzieht, es sieht mysteriös aus mit dem Mädchen im Hintergrund und der Schrift im Vordergrund. Jedoch hätte ich mir trotzdem gewünscht, dass man das Mädchen besser sehen könnte, da ich denke, dass das Foto sehr schön gemacht ist.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil des Autors ist sehr schön flüssig, sodass man im Buch schnell voran kommt und es sich nicht zur Seite legen lässt. Man versinkt im Buch, da er so gut die Gefühlslage des Protagonisten beschreibt. Generell fand ich die Beschreibungen von Gefühlen und Situationen sehr gut gelungen und auch realistisch.

Die Charakter:
Der Protagonist Flynn war mir sehr sympathisch und ich konnte mich gut in ihn hinein versetzten und fühlt mich verbunden zu ihm. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass er kein Brett vorm Kopf hatte. Oft wenn ich solche Mystery Bücher lese, denke ich die ganze Zeit "och komm schon, das ist doch so offensichtlich", hier jedoch nicht, und wenn dann, nur ein oder zwei Seiten. Denn: Flynn hat selbst logische Überlegungen und lässt nicht einfach alles auf sich zukommen.
January, seine verschwundene Freundin war auch ein sehr gut geschriebener Charakter, ich war mir zwar nie wirklich sicher was ich von ihr denken soll, aber das macht sie irgendwie aus. Aufjedenfall war sie ein sehr interessanter Charakter und dank vieler Rückblenden hat man auch viel über sie erfahren. ( January erinnert mich irgendwie total an Alison aus Pretty Little Liars, falls ihr mit dieser Informationen etwas anfangen könnt.)
Zu einem Charakter möchte ich noch etwas sagen: Der verdammte Kaz. Ich liebe ihn ja total, wobei ich zugeben muss, dass seine Hintergründe und Gedanken nicht viel beschrieben werden und er im Gegensatz zu diesen anderen ausgearbeiteten Charakteren etwas flach wirkt. Trotzdem mag ich ihn total, einfach die Atmosphäre, die er versprüht.

Die Storyidee:
Ich hatte, um ehrlich zu seinen einen Thriller erwartet und kein Mystery-Coming of Age-Jugendbuch. Aber irgendwie fand ich es so doch ganz gut, da ich ein großer Fan von Coming of Age Büchern bin, da die Charakter dort meist eine große innerliche Entwicklung durchmachen. Auch hier, dazu mehr bei der Umsetzung.

Umsetzung:
Erst einmal, fand ich es toll ein Buch mit einem homosexuellen Protagonisten zu lesen, bei dem es nicht nur um diesen Aspekt seiner Persönlichkeit geht. Natürlich wird auch hier das Thema oft thematisiert, aber immerhin ist es auch eine Sache, die den Protagonisten sehr beschäftigt. Außerdem fand ich die Beschreibung sehr gut und realistisch, seine Gedanken und Gefühle sind gut zu verstehen. Er macht in diesem Bereich eine große und gut beschriebene innerliche Entwicklung durch.
Jetzt zur Spannung: Ich dachte im Mittelteil oft, dass es vorhersehbar sei und ich schon wüsste, was passiert ist, jedoch war dies nicht so. Am Ende wurde ich dann doch noch überrascht. Der Mystery Teil dieses Buch nimmt am Ende richtig Fahrt auf, jedoch fand ich es das ganze Buch über spannend, was wahrscheinlich am Schreibstil lag.
Wie gesagt hat mir auch der intelligente Protagonist ohne Brett vorm Kopf gefallen :)
Es werden das ganze Buch über wichtige Themen angesprochen (wie zB Homosexualität, mehr kann ich nicht sagen, da ich sonst sehr spoilern würde).

Fazit:
Mir hat das Buch gut gefallen und ich fand vorallem die innerliche Entwicklung, den Schreibstil und die Charaktere gut. Auch das Ende gefiel mir dann nochmal richtig gut.
4 von 5 Sternen

Dienstag, 6. Juni 2017

Rezension - Plötzlich Fee - Sommernacht - Julie Kagawa

Plötzlich Fee – Sommernacht
Von Julie Kagawa
Fantasy, Romance
Band 1 von 4
496 Seiten
Als Taschenbuch für 8,99€ (hier)


"Gefühle können tödliche Waffen sein, und die Schwachstelle eines Gegners zu kennen, kann der Schlüssel zum Sieg sein." 
- Plötzlich Fee, Julie Kagawa, Heyne Fliegt


Jeder will einen tollen 16. Geburtstag haben, doch leider geht Meghans völlig in die Hose. Sie will nur noch raus aus der Schule doch ihr bester Freund Robbie steht ihr bei. Auch als er ihr gesteht das er und auch sie Feenwesen sind und eigentlich ins Nimmernie gehören. Wahrscheinlich hätte Meghan sofort wieder abgelehnt mit Robbie das Feenreich zu betreten, wenn sie nicht jemand wichtiges retten müsste, der von den Feen entführt wurde. Und so stürzt Meghan mit ihrem besten Freund in ein unbekanntes Abenteuer in eine völlig fremde Welt.


Ich bin viel Jahre immer wieder um die Plötzlich Fee-Bücher herumgescharwenzelt. Mir hat immer der richtige Anstoß gefehlt die Bücher zu lesen. Vor ein paar Wochen hatte ich dann aber einen plötzlichen Anfall an Interesse für die Bücher und lieh mir den ersten Band aus der Bibliothek aus.
Nach dem Hype vor vielen Jahren um die Bücher habe ich allerdings sehr viel mehr erwartet. Lange hatte ich das Gefühl, dass die Story nicht voran geht und Meghan einfach nur ahnungslos durch das Nimmernie streiftt und selbst nicht weiß was passiert. Meghan selber halte ich für eine furchtbare Protagonisten. Sie ist mir total unsympathisch und sehr klischeehaft. Die anderen Charaktere fand ich leider auch nicht sehr gut. Auch sie waren sehr klischeehaft. Als hätte man eine Schablone für ein 0815 Jugendbuch hervorgeholt. Zu wirklich keiner Figur konnte ich eine Verbindung aufbauen.
Leider finde ich auch den Schreibstil von Julie Kagawa nicht sehr gut. Manchmal verstand ich gar nicht wirklich was gerade passierte. Es baute sich nur schwer Spannung auf, was hauptsächlich daran lag, dass das gesamte Buch sehr vorhersehbar war. Auf den letzten Seiten war ich froh das Buch endlich beendet zu haben, 
Trotzdem habe ich Hoffnung für den zweiten Band, den das Buch hat an sich Potential. Der Plot ist wirklich sehr interessant und das Nimmernie mit seinen verschiedenen Höfen wirkt authentisch. Und die Verbindung zwischen dem Nimmernie und unserer Welt ist wirklich fantastisch und lädt zu vielen schönen Zitaten ein.


Ein schwacher Auftakt für eine die eigentlich durchaus Potential hat.


2,5 von 5 Sternen




~ Cino


Freitag, 2. Juni 2017

Rezension "Wild Cards - Das Spiel der Spiele"

Titel: Wild Cards - Das Spiel der Spiele
Autor: George R.R. Martin
Verlag: blanvalet
Hier gehts zum Buch!

Inhalt
The World's next SUPERHERO!

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Rezension

Was sich anfänglich wie eine Dystopie mit SciFi-Einschlag liest, ist bei genauerer Betrachtung eine alternative Entwicklung der Weltgeschichte nach dem 2ten Weltkrieg. Das Wild-Card-Virus hat die Welt verändert, und gute bzw. schlechte Karten entscheiden über die Zukunft jedes einzelnen.
Erstmal geht es hauptsächlich um die Spiel-/Castingshow „American Hero“.
Insgesamt treten hier 28 Asse (Menschen mit besonderen Begabungen) gegeneinander an. Jede Figur ist dabei einzigartig in ihrem Können und überaus faszinierend. Zum Glück für mich wurden die Asse zu Beginn des Buches kurz und übersichtlich vorgestellt, so konnte ich immer mal wieder nachschlagen. Doch mit der Zeit prägte sich ohnehin alles sehr gut ein, weil jeder Charakter genug Raum bekam, um sich ins Gedächtnis einzubrennen.
Ein zweiter Handlungsstrang spielt im nahen Osten, inmitten politischer Unruhen und gewalttätigen Auseinandersetzungen. Hier wird ein daueraktuelles Thema aufgegriffen, und wieder sind es in dieser Geschichte die Asse, denen die meiste Aufmerksamkeit zu Teil wird. Auch diese Handlung war überaus interessant und packend.
Insgesamt der Schreibstil war sehr flüssig, und es hat echt Spaß gemacht die Reihe zu lesen, auf jeden Fall freue ich mich auf die Fortsetzung! Von mir gibt es 4/5 Sternen!
Vielen Dank an das bloggerportal, welches mir das Buch zu Verfügung gestellt hat.
Lara