Montag, 25. September 2017

Rezension zu "New York zu verschenken" von Anna Pfeffer

Allgemeines:
Titel: New York zu verschenken
AutorIn: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Genre: Jugendbuch, Chatroman
Originaltitel: /
Seitenzahl: 336
Preis: 14,99€ (broschiert), 11,99€ (E-Book)
ISBN: 978-3-570-17397-8
Erscheinungsjahr: 2017

Inhalt:
Nachdem Antons Freundin mit ihm Schluss gemacht hat, sucht er nun dringend eine neue Olivia, die den gleichen Namen trägt wie die vorherige, und mit ihm auf die lange gebuchte New York Reise geht.
Durch seinen Instagram-Aufruf wird Liv auf ihn aufmerksam und so kennt der super selbstbewusste Sunnyboy ein Mädchen kennen, das so ganz anders ist als die, die er kennt.




Meine Meinung:
"New York zu verschenken" hat sich für mich zu beginn wie ein lustiges, frisches Buch für zwischendurch angehört, das beim Lesen einfach Spaß macht.
Leider wurden meine Erwartungen in diese Richtung gehen nicht ganz erfüllt. Tatsächlich fand - und finde - ich vieles an dem Buch einfach nur... nervig.
Zuallererst sollte man erstmal erwähnen, dass es sich um einen Chatroman handelt. "Das könnte doch ganz lustig sein!", habe ich mir am Anfang gedacht. Und das war es auch, ungefähr an fünf Stellen. Leider konnte mich diese Art des Erzählend nicht Überzeugen, für mich war die Handlung aufgrund des ausschließlichen Nachrichten Schreibens ein bisschen zu platt und auch die beiden Figuren Liv und Anton waren so einfach nicht wirklich interessant gestaltet. Die beiden haben einseitig und langweilig gewirkt, beide irgendwie in ihre Rollen und Formen gepresst, aber einfach leblos.
Insgesamt fand ich die beiden oftmals ziemlich unsympathisch, besonders anton, der einen großen Teil des Buches hinweg einfach arrogant, oberflächlich, nervig und mit der Zeit auch einfach langweilig war. besonders sein reicher-Macho-Gehabe ist mir tierisch auf den Keks gegangen.
Auch wenn er sich nicht das ganze Buch über so verhalten hat, hat das die Figur einfach irgendwie versaut.
Liv war meiner Meinung nach erträglicher, bei ihr war es umgekehrt: erst zum Ende hin wurde sie langsam nerviger, und dann war es einfach nicht mehr so schlimm.
Die Handlung an sich ist gut, auch wenn sie sich gezogen hat. Mir hat gefallen, dass man immer wieder auch vieler andere Details aus dem leben der Figuren erfahren hat. dadurch haben die beiden zumindest ein bisschen mehr Farbe bekommen. Das Ende fand ich ein bisschen seltsam, aber es hat gepasst.

Fazit:
Leider war das Buch "New York zu verschenken" nicht das richtige Buch für mich. Weder mit den Figuren, noch mit dem allgemeinen Format konnte ich besonders viel anfangen. Jedoch denke ich, dass Menschen, die sich ein kurzes Buch für zwischendurch wünschen, durchaus ihre Freude daran haben können.
Deshalb vergebe ich für "New York zu verschenken" nur
2 von 5 Sterne!

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LG, Tosca😉