Samstag, 2. September 2017

Rezension "Quarter Life Poetry"

Titel: Quarter Life Poetry - Warum meine Freunde Kinder bekommen & bei mir nicht mal ein Kaktus überlebt
Autor: Samantha Jayne
Verlag: btb
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Inhalt:
Samantha Jayne weiß, dass das Leben nach der Uni alles andere als glamourös ist. Wahrend alle anderen Kinder kriegen, den Traumjob ergattern und den Studienkredit abbezahlen, spricht ihre Poetry mit kongenialen Illustrationen für alle, die verstanden haben, dass das hier nicht die "besten Jahre deines Lebens" sind. Quarter Life Poetry zeigt die Struggles einer Generation zwischen Dating-Apps, ziemlich mittelmäßigem Sex und schlecht bezahlten Jobs. Einer Generation, die so witzig, cool und selbstironisch an sich zweifelt, wie es noch keine vor ihr getan hat.
Rezension:
Ich bin wirklich enttäuscht von dem Buch. Ich hatte gedacht, es enthält wirklich komplette ganze Poetry Slams, stattdessen befindet sich auf jeder Seite nur ein Satz und eine Illustration - und reimen,wie es die Poetry Slams zumindest manchmal tun sollten, tut es sich auch nicht wirklich. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass das Buch aus dem Englischen einfach schlecht übersetzt wurde oder ob die Texte wirklich so schlecht gereimt sind.
Da ich selbst öfters mal Poetry Slams verfasse, weiß ich wie schwierig es manchmal ist, reimende Texte zu verfassen, aber mit Googles Hilfe und Umstellen der Sätze gelingt es eigentlich. Aber das muss man auch wirklich wollen. Dieses Buch kam mir eher vor, als wollte die Autorin einfach nur mal schnell ein Buch rausbringen.
Das einzig positive war, dass man es schnell durch hatte, da wie gesagt auf jeder Seite nur höchstens 4 Zeilen waren und das Buch knapp 200 Seiten hatte. Die Illustrationen waren auch in Ordnung und passten auch meistens zum Text darunter.
Trotzdem gebe ich dem Buch nur einen Stern, da ich mir echt etwas anderes vorgestellt hatte. Ich denke Poetry-Slams kann man einfach nicht übersetzen ohne das sie ihre Wirkung verlieren.
LG Lara