Sonntag, 6. August 2017

Rezension: "Wacholdersommer"

Titel: Wacholdersommer
Autor: Antje Babendererde
Verlag: cbt
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Inhalt

Der Duft von Freiheit

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden

Rezension

Charaktere
Kaye: Kaye ist 17 Jahre alt und eine Halbindianerin. Sie lebt mit ihrem Vater auf einer Ranch, ihre Mutter ist vor 2 Jahren bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Sie ist seit frühster Jugend in den 19-jährigen Will verliebt, der aber zurzeit eine Gefängnisstrafe absitzt. Als dieser wieder frei kommt, kann sie es erst gar nicht fassen -und Will ebenso wenig. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sie in den ganzen 5 Jahren keinen anderen Jungen im Kopf hatte außer ihn.
Ich schätze Kaye als ein wirklich sehr treues Mädchen ein, allerdings auch für ein wenig naiv. Richtig einschätzen kann ich dies allerdings nicht, da sie zum Stamm der streng gläubigen Navajo-Indianer gehört, deshalb kann dies auch eine Eigenschaft des gesamten Stammes sein. An manchen Stellen hat sie mich allerdings auch etwas genervt, da sie wirklich sehr leichtgläubig und blind vor Liebe war.

Will: Der berühmt-berüchtige Junge aus dem Gefängnis ist wieder da - und kaum jemand weiß, warum er früher entlassen wurde und was damals vorgefallen ist.
Will schätze ich als sehr loyal, was auch deutlich wird, als sein Freund Aquilar verletzt wird.
Es wird deutlich, wie sehr er an seinen Depressionen leidet, seit sein Vater sich umgebracht hat, und der Kojote ist eine Metapher dafür. An manchen Stellen fand ich seinen Charakter aber auch etwas nervig, gerade wenn es um seine Beziehung zu Kaye ging.

Cover-/ Buchgestaltung
Das Cover ist sehr sommerluch gestalten, dke untere Hälfte ist orange, aber nach oben hin geht es ins hellblaue über. In der Mitte hängt von oben ein Wacholderstrauß hinunter, aif dem ein Schmetterling sitzt.
Die Kapitel sind schlicht unterteilt mit einer gepunkteten Linie am Rand, auf der ein Schmetterling saß, und in der Mitte dieser Seiten stand die Anzahl des Kapitels.

Lieblingszitat
Die Macht des Wortes ist im Bösen so stark wie im Guten.

Insgesamt
Zu Beginn hat mich die Story ein wenig enttäuscht, ich bin mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden, hatte mit dem Gedanken gespielt es abzubrechen. Hinterher war ich froh, das nicht getan zu haben, weil sich die Geschichte doch noch ziemlich entwickelt hat und mir schließlich doch sehr gefallen hat.
Man hat zudem sehr viel über die idianische Tradition gelernt und vermittelt bekommen, was ich sehr informativ fand.
Insgesamt bekommt das Buch 3/5 Sternen von mir, da ich zu Beginn mit der Geschichte nicht ganz warm werden konnte.
Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!
LG Lara