Samstag, 29. Juli 2017

Rezension zu viermal große Liebe mit Sahne


Allgemeines:
Titel: viermal große Liebe
Autorin: Julia Lawrinson
Verlag: cbj Verlag
Seitenanzahl: 351
Preis: 9.99 €

Inhaltsangabe:
Beste Freundinnen für immer zu sein, das haben sich Abby, Mala, Bree und Zoe schon ganz früh geschworen. Also kein Wunder, dass sie sich auch bei der Suche nach Mr Right zusammentun. Und so starten sie einen köstlichen Sommer lang ihr »Liebesexperiment«, bei dem jede für sich nach dem Jungen fürs Leben suchen wird. Abwechselnd aus ihren vier Perspektiven berichten die Freundinnen von ihren verrückten und geglückten Liebesabenteuern.






Meine Meinung:
Das Cover von „viermal große Liebe mit Sahne unterscheidet sich nicht groß von denen anderer Liebesgeschichten, die im Sommer spielen. Es versprüht in meinen Augen Lust auf eine locker-leichte Sommergeschichte und genau diese habe ich auch bekommen. Den Buchtitel „viermal große Liebe mit Sahne“ finde ich bei diesem Buch nicht passend, weil es den Protagonistinnen in diesem Buch nicht darum geht die große Liebe zu finden. Stattdessen wollen sie innerhalb eines Jahres ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Dies wird meiner Meinung nach auch in der Inhaltsangabe nicht klar.

Das Buch ist in sechs Abschnitte geteilt, den Anfang der zwölften Klasse, wo sich die Mädchen dazu entschließen das „Liebesexperiment“ zu Machen, die Erzählungen der vier Protagonistinnen und die Woche der Abschlussfahrten. Die Schilderungen der Mädchen haben mir Freude gemacht und eignen sic super als eine leichte Sommergeschichte für zwischendurch. Das wirklich spannende war aber (ACHTUNG AN DIESER STELLE MUSS ICH LEIDER SPOILERN), dass alle Mädchen von demselben Jungen entjungfert wurden, ohne es zu wissen. Sie haben sich nämlich zu Beginn des Experiments geschworen sich erst am Ende von ihren Erfahrungen zu erzählen. Diese Entwicklung hat mir außerdem gefallen, weil die Mädchen ihn zu Anfang als eine Person bezeichnet haben, mit der sie nie Sex haben wollen. (AB HIER KEINE SPOILER MEHR) Durch den Verlauf der Geschichte hatte ich das dringende Bedürfnis, das Buch schnell weiterzulesen, weil ich unbedingt erfahren wollte, wie die Protagonistinnen am Ende reagieren, wenn sie erfahren wie ihr Experiment verlaufen ist.

Mir hat gefallen, dass die Protagonistinnen Abby, Mala, Bree und Zoe sehr verschieden waren und die Geschichte durch sie etwas abwechslungsreicher wurde. Der Leser bekommt Einblicke in verschiedene Familien, verschiedene Kulturen und Lebensweisen. Im Verlauf machen alle vier eine große Charakterentwicklung mit, die ich sehr interessant fand. Gut gefallen hat mir, dass man ab und an etwas über die Vergangenheit der Mädchen erfährt, wodurch ich ihr verhalten und ihre Art besser nachvollziehen konnte.

Der Schreibstil von Julia Lawrinson hat mir im ersten und im letzten Abschnitt nicht gefallen, dies lag daran, dass sie in diesen Teilen in der dritten Person geschrieben hat. Über den Rest des Buches hinweg war der Schreibstil aber sehr angenehm und ließ sich gut lesen.

Fazit:

Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Die zwei Sterne habe ich abgezogen, weil das Buch in meinen Augen an manchen Stellen moralisch gesehen nicht korrekt war, da die Protagonisten teilweise sehr leichtsinnig mit ihrer Entjungferung umgegangen sind und weil das Buch auch noch ein paar andere kleine Schwächen hatte.
Eine Empfehlung für alle, die nach einem Sommerbuch suchen.

LG