Samstag, 27. Mai 2017

Rezension zu "Dreh dich nicht um" von Jennifer L. Armentrout

Allgemeines:
Titel: Dreh dich nicht um
AutorIn: Jennifer L. Armentrout
Verlag: heyne flieft
Genre: Jugendbuch, Thriller
Originaltitel: Don`t look back
Seitenzahl: 383
Preis: 8,99€ (Taschenbuch), 7,99€ (E-Book)
ISBN: 978-3-453-41289-7
Erscheinungsjahr: 2017




Inhalt:
Samantha verschwindet für vier Tage und taucht plötzlich wieder auf, nur kann sie sich an nichts mehr erinnern. Mit ihr zusammen ist auch ihre beste Freundin Cassie verschwunden, die immer noch nicht wieder aufgetaucht ist. Und während Samantha sich langsam wieder einzuleben und ihre Erinnerungen wiederzufinden versucht, erkennt sie nicht nur, dass sie in ihrem alten Leben zwar beliebt, reich und schön, aber auch ein absolutes Miststück gewesen ist, sondern muss sich auch fragen, ob sie nicht etwas mit Cassies Verschwinden zu tun hat. Jedoch muss sie sich beeilen, denn Jemand ist hinter ihr her; Jemand, der sehr genau weis, was passiert ist...


Meine Meinung:
Von Anfang an habe ich ziemlich viel von "Dreh dich nicht um" von Jennifer L. Armentrout erwartet, da mir auch ihre anderen Bücher sehr gut gefallen haben und ich gespannt war, wie ein Thriller von ihr sein würde. Da auch der Anfang sehr spannend und somit vielversprechend war, habe ich mich sehr auf den Verlauf der Handlung gefreut, war jedoch sehr schnell etwas... nicht enttäuscht, aber ernüchtert, da es für mich etwas an Spannung gehapert hat.
 Es war nicht langweilige, ganz sicher nicht, aber es war auch nicht das, was ich mir von einem Thriller erhoffe, da mir oftmals der Nervenkitzel und die Thriller-Elemente gefehlt haben. Das Lesen hat mir definitiv Freude bereitet, jedoch wurde für mich der Fokus, abgesehen von einigen Stellen, oftmals zu sehr auf die Liebesgeschichte in der Handlung gelegt. Glücklicherweise wurde die Handlung zum Ende hin dann aber doch wieder etwas spannender und der Leser konnte wirklich mit Samantha mit fiebern.
Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, war die eher im Hintergrund stehende Spannung, die sich mit den immer wieder gestellten Fragen wie "Was ist wirklich passiert?" und "Was ist wahr und was nicht?" befasst, mich als Leser durch den ganzen Roman hindurch begleitet und das Lesen deutlich interessanter gemacht hat.
Wie man es von Jennifer L. Armentrouts anderen Büchern gewohnt ist, sind auch die Figuren in "Dreh dich nicht um" sehr sympathisch. Mir ist es sehr leicht gefallen, mich mit Samantha zu identifizieren und ihre Gefühle nachzuvollziehen. Ich fand es oftmals sehr interessant, ihre Reaktionen auf ihren Gedächtnisverlust und ihre charakterliche Entwicklung im Verlauf der Handlung zu beobachten.
Der Schreibstil war zwar einfach gehalten, hat es aber trotzdem geschafft, Emotionen, Gefühle und zu Ende hin auch Spannung zu vermitteln.


Fazit:
"Dreh dich nicht um" von Jennifer L. Armentrout hat mir zwar gut gefallen, wäre meiner Meinung nach aber noch deutlich besser gewesen, wenn die Autorin mehr Spannung und Nervenkitzel in den Roman eingebaut hätte. Da das aber nicht der Fall ist, war er mit teilweise etwas langatmig, was ich sehr schade finde, da der Roman sein Potenzial dadurch leider nicht voll ausgeschöpft hat.
Für "Dreh dich nicht um" vergebe ich deshalb
3,5 bis 4 von 5 Sterne!







LG Tosca😉