Donnerstag, 6. April 2017

Rezension: "Die Physiker"

Titel: Die Physiker
Autor: Friedrich Dürrenmatt
Verlag: Diogenes
Genre: Drama
Seiten: 87

Inhalt:
Kernphysiker Möbius, Entdecker einer furchtbaren und gefährlichen Formel, flüchtet, seine Familie preisgebend, ins Irrenhaus. Er spielt Irrsinn, er fingiert die Heimsuchung durch den Geist Salomos, um das, was er entdeckte, als Produkt des Irrsinns zu diffamieren. Doch zwei Geheimagenten, ebenfalls als Wahnsinnige getarnt, sind ihm auf der Spur.
(Quelle: Amazon)

Formales:

Das Buch "Die Physiker" wurde 1962 von dem Schweizer Autor Friedrich Dürrenmatt verfasst und hatte seine Uraufführung am 21. Februar 1962 im Schauspielhaus Zürich.
Bei dem Buch handelt es sich um ein Drama, es ist in Dialogform geschrieben.
Die wichtigsten Charaktere sind Newton, Einstein und Möbius, die drei Physiker, und die Irrenärztin Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd.
Die Handlung ist weitgehend gut struckturiert, nur an manchen Stellen ist es oft etwas seltsam zu lesen, oft bemerkt man den Dürrenmatt'schen Schreibstil doch sehr. Dürrenmatt war ein sehr großer Ironiker, dies wird in diesem Buch ebenfalls wieder deutlich.
Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen.

Charaktere:

Möbius: Johann Willhelm Möbius, genannt Möbius, ist ein Physiker, der die sogenannte Weltformel entdeckt hat. Da er sich aber der Folgen bewusst war, die es hätte, wenn die Menschheit von dieser Formel erfahren hätte, lies er sich in die Klinik einweisen, in dem er vorgab, der König Salomo erschiene ihm.
Er hat eine (Ex-)Frau und 3 Söhne.

Newton: Newton, eingeliefert unter unter dem Namen Herbert Georg Beutler, mit bürgerlichem Namen Alec Jasper Kilton, ist ein Geheimagent, und spielt nur Newton, um im Irrenhaus aufgenommen zu werden.
Er und sein Geheimdienst sind Möbius auf die Spur gekommen, und er lernte Deutsch, um ihn ausspionieren zu können.
Newton arbeitet für einen im Buch nicht weiter benannten westlichen Geheimdienst.
Zum Ende wird deutlich, dass es Newton vlorallem um die Erhaltung der Physik und der Wissenschaft geht, als um seinen Geheimdienst.

Einstein: Einstein, ebenfalls unter einem Pseudonamen, nämlich unter Ernst Heinrich Ernesti eingeliefert worden, arbeitet ebenfall für einen Geheimdienst. Er ist in Wahrheit Joseph Eisler und arbeitet für den zweiten großen Machtblock des Kalten Krieges.
Ihm lag es allerdings nur daran, dass er Möbius in seine Macht bekommt und dass er für ihn arbeitet.

Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd: Sie ist die Besitzerin und die Irrenarztin des Sanatoriums. Zu Beginn erzählt diese, dass sie die letzte noch vernünftige Person in der Familie sei, doch zum Ende hin stellte sich dies als Lüge raus.
In Wahrheit war sie selbst eine Irre und sah den König Salomo, was Möbius eben immer nur behauptet hatte.
Zudem hat sie sich Kopien von Möbius' Manuskripten gemacht, die dieser bei seinem Mordfall verbrannt hatte. Dies tat er, weil er Gefahr lief, dass die Polizisten dies heraus bekämen und er in Schwierigkeiten stecken würde.

(Wir haben dieses Buch als Schullektüre gelesen und ebenfalls eine Klausur deüber verfasst. Die Rezension ist Teil eines Projekts über das Buch.)
Lg Lara