Samstag, 29. April 2017

Rezension - Lady Midnight - Die dunklen Mächte - Cassandra Clare

Lady Midnight – Die dunklen Mächte
Von Cassandra Clare
Fantasy, Jugendbuch, Romance
Band 1 von 3
832 Seiten
Als Hardcover für 19,99€ (hier)
Als Taschenbuch für 10€ (hier)


"Weder die Feenwesen noch die Sterblichen wissen, was Liebe ist und was nicht. Niemand weiß das." Quelle: Cassandra Clare, Lady Midnight – Die dunklen Mächte, Goldmann


Der dunkle Krieg ist seit 5 Jahren vorbei, doch die Geschehnisse lassen weder Emma noch die Blackthorns los. Für Julian Blackthorn zählt es nur noch sich um seine Lieben zu kümmern, seid dem Tod seines Vaters, die Verbannung und Verschleppung seiner älteren Geschwister hängt es an ihm alleine sich um seine kleinen Geschwister zu kümmern. Eine Aufgabe die ihm viel abverlangt. Trost findet er vor allem im Malen und seiner besten Freundin und Parabatai Emma, die immer noch fest entschlossen ist den Tod ihrer Eltern aufzuklären und zu rächen. Zum ersten mal seid Jahren glaubt sie eine richtige Spur gefunden zu haben und bald sind die Blackthorns bei der Jagd nach dem Mörder dabei.


Die ersten 100 Seiten des Buches konnten mich nicht ganz überzeugen doch wenn man erst mal den etwas zähen Anfang überwunden hat mit die Story schnell an Fahrt auf. Der Schreibstil von Cassandra wird von Buch zu Buch besser und auch ihre Charaktere werden immer vielschichtiger und realer. Die Blackthorns hatte ich bereits während ihrer Auftritte in City of Heavenly direkt ins Herz geschlossen und dieser Band hat mich sie nur noch mehr lieben gelehrt. Ihre Gefühle sind alle sehr gut beschrieben und man kann sie so gut verstehen, dass man für sie alle mitfühlt und sich in alle hinein fühlen kann.
Gerade als man denkt der Höhepunkt des Buches wäre bereits erreicht wird es noch mal getoppt. Man fiebert die letzten 200 Seiten mit den Charakteren mit und hat um jeden einzelnen wahnsinnige Angst. Leider wird nach einem grandiosen Finale der Epilog leider etwas zu schnell abgehandelt. Der Schreibstil kam mir nicht mehr so ausführlich und ausschweifend vor wie auf den vorherigen Seiten, was leider den Eindruck vermittelt Cassandra hätte Termindruck gehabt und deswegen den Epilog schnell hingeklatscht, obwohl er noch 15 – 20 Seiten mehr haben könnte.


Alles im allem kann man, trotz einiger kleiner Mängel, nur sagen, dass Cassandra wieder eine Glanzleistung abgeliefert hat und wirklich ein Schreibgenie ist, das einen auf so viele Art und Weisen mit ihren Worten berühren kann.




5 von 5 Sternen


~Cino