Montag, 9. Januar 2017

Rezension zu Das Paket



Allgemeines:

Titel:              Das Paket
Autor:            Sebastian Fitzek
Verlag:           Droemer Knaur
Seitenanzahl: 362
Preis:              19.99 €





Inhaltsangabe:

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...
(Quelle: Droemer Knaur Verlagsgruppe)


Meine Meinung:

Das Cover hat mich sofort angesprochen, weil es perfekt zu der Geschichte passt. Das Besondere an der Aufmachung ist, dass die erste Auflage tatsächlich in einem Paktet verpackt erhältlich ist.

Schon der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weil es sofort mit einer sehr spannenden Szene begonnen hat. In der ersten Hälfte des Buches gab es ein paar Längen, die mich im Nachhinein nicht mehr gestört haben. Dies lag daran, dass in den Längen oft Dinge erzählt wurden, die später wichtig wurden. Der weitere Verlauf hat mich begeistert. Ich habe immer wieder spekuliert, wie es wohl weitergehen wird und lag meistens mit meinen Vermutungen falsch. Auch am Ende hat Sebastian Fitzek mich mehrmals in die Irre geführt und mich schlussendlich komplett überrascht.

Emma hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist von Beruf Psychaterin, jedoch ist sie nach der Vergewaltigung selbst psychisch erkrankt. Dieser Fakt hat die Geschichte für mich um einiges spannender gemacht, weil sie selbst immer wieder verschiedenste Symptome an sich selbst feststellt und versucht, diese zu analysieren.
Ihrem Mann und den meisten anderen Personen gegenüber war ich meistens sehr skeptisch, weil ich bei fast allen zwischendurch das Gefühl hatte, dass sie etwas mit den Verstrickungen zu tun hatten.

Mir hat der Schreibstil von Sebastian Fitzek gut gefallen. Er beschreibt sehr “trocken“ und verschwendet keine Details, was meiner Meinung nach gut zu der Geschichte passt.


Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und wird definitiv nicht mein einziger Fitzek bleiben.
Der einzige Kritikpunkt den ich an dieser Stelle äußern möchte ist, dass es am Anfang ein paar Längen gab und ich die Handlung an (wenigen) Stellen vorhersehen konnte.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.





Ich hoffe, euch hat die Rezension gefallen :)

Lg Jasmin  (jassi_loves_books)