Montag, 23. Januar 2017

Rezension - A Long Way Down

A Long Way Down
Drama
Ab 6 Jahren freigegeben
96 Minuten Länge
Mit Pascal Chaumeil in der Regie
Drehbuch geschrieben von Jack Thorne und Nick Hornby
Als DVD für 5,00€ (hier)
Als Blu-Ray für 6,97€ (hier)
Die Buchvorlage ab 9,99€ (hier)



Martin Sharps Karriere als Nachrichtenmoderator ist nach einem Skandal mit einer 15-Jährigen vorbei. Am Silvester Abend steigt er auf ein Dach und will sich letztendlich das Leben nehmen, als plötzlich drei weitere Leute auf dem Dach erscheinen, die sich genau wie Martin, das Leben neben wollen. Die ganze Situation ist so merkwürdig und komisch, das letztendlich keiner der Vier springt. Doch sie treffen wieder aufeinander und sie geben sich das Versprechen sich bis zum Valentinstag nicht umzubringen. Und so entwickelt sich langsam eine Freundschaft zwischen den Vieren.


Leider habe ich zu spät erfahren, dass der Film auf einem Buch basiert, sonst hätte ich das wahrscheinlich vorher noch gelesen. Das es auf einem Buch basiert erklärt auch einige Plotlücken. Wie es oft bei Buchverfilmungen ist merkt man hier auch das einige Dinge nicht vollständig erklärt oder gar nicht wirklich erwähnt werden, und man nur durch das Buch erfahren kann. Man merkt das Dinge aus dem Buch ausgelassen wurden, ohne das Buch überhaupt gelesen zu haben,
Ich hatte höhere Erwartungen an den Film, denn mir wurde gesagt es wäre auch eine Komödie, aber als das kann man den Film nicht wirklich bezeichnen. Es gibt einige witzige Szenen, aber gewiss nicht genug um es als Komödie zu betiteln.
Dennoch war der Film sehr interessant und spannend, der Anfang war sehr viel versprechend und die Schauspieler alle sehr glaubwürdig. Aber leider verliert der Film etwa ab der Hälfte an Fahrt, was ich sehr schade fand.


Die Schauspielerische Leistung in dem Film fand ich wirklich großartig und bestärkt mich nur noch mehr in der Meinung das Aaron Paul (vorallem bekannt als Jesse Pinkman in Breaking Bad) leider ein sehr unterschätzter Schauspieler ist. Auch sehr überzeugend war die Rolle des Martin, der gescheiterte Moderator wird vom ehemaligen James Bond Pierce Brosnan verkörpert, der einen wahrlichen guten Job im Film leistet. Desweiteren sind im Film Model Imogen Poots (bekannt aus 28 Weeks later) und Sängerin Toni Collette.


Der Film ist super besetzt und die Schauspieler alle sehr überzeugend, leider hat die Story ein paar Lücken und sie nimmt nach einem guten Start leider an Fahrt ab.


3,5 von 5 Sternen


~Cino