Montag, 30. Januar 2017

Film des Monats - Ballerina

Ballerina
Abenteuer, Animation, Musical, Familie
Kinostart am 12. Januar 2017
Ab 0 Jahren freigegeben
90 Minuten Länge
Mit Eric Summer und Eric Warin in der Regie
Drehbuch geschrieben von Eric Summer, Laurent Zeitoun, Carol Noble


Schon beim ersten Trailer hab ich mich in den Film verliebt. Seit Monaten habe ich eine plötzliche Schwäche für das Ballett und mit meiner Liebe zu Animation und Cartoon, bin ich quasi auf die Welt gekommen.


Félicie hat nur einen Traum: Sie möchte auf der Bühne stehen und einen großartige Ballerina werden. Doch in einem Waisenhaus in der Provinz hat man nicht gerade die Chance groß rauszukommen. Nur der gleichaltrige Victor kann sie verstehen, sein Traum ist es ein berühmter Erfinder zu werden und die Welt mit seinen Erfindungen zu begeistern. Eines Tages haben die Zwei endlich den Mut aus dem Waisenhaus auszubüßen und nach Paris abzuhauen, wo Félicie sich als Mädchen aus gutem Hause ausgibt und sich in die Tanzschule der Pariser Oper schleicht. Doch die junge Tänzerin hat sich alles deutlich einfach vorgestellt und muss nun einsehen, das Leidenschaft nicht immer reicht. Was man auch braucht ist hartes Training. Doch sie ist ehrgeizig und übt, übt und übt, während ihr Geheimnis immer wieder Gefahr läuft aufzufliegen.


Um möglichst authentische Tänze und Choreografien zu animieren, studierte das Filmteam die Tänze von zwei Pariser Opernstars, nämlich Aurélie Dupont und Jérémie Bélingard. Während für die passende Musik Klaus Badelt sorgt, der bereits beim Soundtrack zu Fluch der Karibik, Gladiator und Hannibal mitgewirkt hat. Zusätzlich wird der Film dann auch noch durch ein paar moderne Lieder aufgefrischt, was ich etwas schade finde da ich fürchte es könnte dem viktorianischem Setting etwas stören, da der Film im Jahr 1879 spielt.


Im deutschen wird die 12-jährige Félicie von Maria Ehrich gesprochen, die bereits Gwendolyn, in der Verfilmung der Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier, verkörpert hat. Und Max von der Groeben, der bereits bei einigen deutschen Produktionen mit gewirkt hat, leiht dem liebevollen Victor seine Stimme.


Ich freue mich vor allem auf diesen Film, da er so liebevoll animiert wirkt und ich immer wieder gerne Filme gucke, die nicht aus amerikanischer Produktion stammen, da ich finde das diese immer ein ganz eigenes Flair besitzen. Auch wenn die moderne Musik nicht wirklich zum Setting passt, klingt sie dennoch sehr gefühlvoll und während ich bereits einiger der Songs gehört habe, konnte ich mir auch vorstellen wie zwei Freunde gemeinsam zu dem Lied Paris erkunden oder durch die Straßen tanzen.
Vermutlich werde ich mit dem Film auch noch meine Schwester anstecken, sobald ich ihn gesehen habe, denn der Film wirkt sehr vielversprechend auf mich.


~Cino