Freitag, 22. Juli 2016

Rezension zu "Sternenhimmeltage" von Trish Doller

Allgemein:
Titel: Sternenhimmeltage                                                   
Autor/in: Trish Doller
Verlag: Carlsen
Genre: Liebesroman, Jugendbuch
Seitenzahl: 351
Preis: 8,99 Euro


Inhalt:
Seit Callie fünf ist, zieht sie mit ihrer Mutter durch`s Land. Doch durch eine Autobahnkontrolle ändert sich alles: Callie muss zu ihrem Vater ziehen und befürchtet, dass ihre Mutter ins Gefängnis muss. Denn ihre Mutter hat sie entführt, als sie gerade einmal fünf Jahre alt war.
Callie fällt es schwer, sich bei ihrem Vater - einem Fremden - einzuleben, das erste Mal seit langem an nur einem Ort zu leben. Doch irgendwann trifft sie Alex, den jungen Schwammtaucher, die erste Person bei der sie sich wirklich aufgehoben fühlt. Und trotzdem weis Callie nicht, ob sie wirklich bleiben kann - und will...


Meine Meinung:
Zu Beginn der Geschichte wird man mit Callie und ihrer Mutter vertraut gemacht - und mit der Geschichte der Beiden. Man erfährt, wie sie zusammenleben, und dann geht es los: auf einer Polizeikontrolle werden sie erwischt, und Callie wird zu ihrem Vater nach Florida geholt.
Die Geschichte plätschert eigentlich das ganze Buch über nur dahin, Spannung wird nicht viel aufgebaut, diese wird aber auch nicht benötigt, da das Buch eher auf den Verlauf von Callies "neuen" fokusiert ist. das hat mir leider nicht besonders gut gefallen, da es teilweise wirklich langweilig war, und die Handlung einfach vorhersehbar war.
Der Schreistil der Autorin ist wirklich schlicht und einfach gehalten, vielleicht etwas zu schlicht, da das Leseerlebnis dadurch teilweise etwas langweilig ist.
 Die Figuren waren für meinen Geschmack etwas oberflächlich, ich konnte mich nicht wirklich in sie hineinversetzen. Sie schienen nicht real zu sein, erschienen mir nur Schauspieler zu sein, die ihre Rollen nur halbherzig spielen. Ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren, viele Handlungen nicht wirklich nachvollziehen.
Insgesamt war mir das Buch etwas... oberflächlich, es hat wichtige, tiefsinnigere Themen angesprochen, aber dann auch nicht wirklich behandelt, sondern eben nur angeschnitten.


Fazit:
Als erstes möchte ich abschließend sagen, dass das Buch nicht wirklich schlecht ist - nur eben auch nicht gut. Wer sich für griechische Kultur interessiert oder Freude an leichten, schnell lesbaren Büchern hat, wird das Buch sicherlich mögen und seinen Spaß damit haben.
Für mich war das Buch leider nichts, daher vergebe ich
2 bis 2,5 von 5 Sternen.
Trotzdem möchte ich mich hier noch einmal beim Carlsen Verlag bedanken, die mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Ich hoffe, dass euch die Rezension gefallen hat!
LG Tosca