Freitag, 18. August 2017

Uwe Wilhelm - Die 7 Farben des Blutes

 Hallo und herzlich Willkommen zu einem etwas anderem Blogpost!

Im folgendem Blogpost dreht sich alles um den Autor Uwe Wilhelm und seinen neuen Thriller 'Die 7 Farben des Blutes', welcher am 17.07.2017 im Blanvalet-Verlag erschienen ist.
Hier geht's zur Website vom Verlag




 Aber nun erstmal zum Inhalt des Buches:

 Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit – nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde.










Über den Autor:

Uwe Wilhelm, geboren 1957 in Hanau, hat Germanistik und Schauspiel studiert. Seit 1987 arbeitet er als Autor für Drehbücher, Theaterstücke und Sachbücher. Er hat mehr als 120 Drehbücher u.a. für Bernd Eichinger, Katja von Garnier und Til Schweiger verfasst. Uwe Wilhelm ist verheiratet und lebt mich seiner Familie in Berlin.
Quelle: Autoreninfo hinten im Buch







Quelle Foto: Homepage des Autors


Auf der Homepage des Autors findet ihr außerdem ein spannendes Videotagebuch, welches die Protagonistin führt. Den direkten Link zur Homepage findet ihr hier . Damit kommt ihr auf die Homepage des Autors, direkt auf die Kategorie Start. Wenn ihr nun runter scrollt findet ihr die Videotagebücher, außerdem gibt es dort noch mehr Zusatzmaterial zum Buch!

Jetzt habe ich noch ein paar Fragen von mir und die Antworten des Autors, die er mir freundlicher Weise über facebook beantwortet hat:


In Ihrer Autoreninfo im Buch steht, dass Sie ebenfalls ein Drehbuchautor sind. Für welche bekannten Filme haben Sie Drehbücher verfasst?
Und wie kam dieser Umschwung, anstatt Drehbücher mal ein eigenes Buch zu schreiben?
Als Drehbuchautor habe ich "Bandits" und "Sass" fürs Kino geschrieben. Ansonsten 120 Drehbücher für Serien und Spielfilme. Zum Beispiel den Tatort "Heimatfront" und zwei Berliner Polizeirufe.



Die Entscheidung, keine Drehbücher mehr zu schreiben, hängt damit zusammen, dass ich davon gelangweilt war, die Grenzen, die das Fernsehen setzt, zu akzeptieren. Filme im Fernsehen müssen so sein, das Kinder ab zwölf Jahren zuschauen können. Das schließt eine Menge Geschichten und Erzählungen aus. Dazu kommt, dass ein Drehbuchautor letztlich nur einer von vielen ist, die dazu beitragen, dass ein Film entsteht. Ich wollte die Kontrolle über meine Werke haben. Und das kann ich nur als Schriftsteller.



Die 7 Farben des Blutes ist ja ihr zweiter Thriller. Ihre vorherigen Bücher gingen ja in eine komplett andere Richtung. Was hat Sie dazu gebracht, nun Thriller zu schreiben?
Thriller waren von Anfang an mein erklärtes Ziel, wenn Ich Romane schreibe. Die Sachbücher davor waren eher erste Versuche, in der Welt der Bücher Fuß zu fassen und mich auszuprobieren. Und im Gegensatz zu Drehbüchern bieten Romane die Möglichkeit, viel tiefer in Geschichten und Figuren einzutauchen und auch härter und komplexer zu erzählen. Das hat mich interessiert und lockt mich bis heute.

  

Den Dionysos in 'Die 7 Farben des Blutes' haben Sie ja schon relativ in der Mitte des Buches kenntlich gemacht, wer aufmerksam liest dem fällt das auf. Was hat Sie dazu veranlagt dies zu tun, hatten Sie einen gewissen Hintergedanken dabei, wenn ja welchen?
Nicht alle Leser entdecken Dionysos schon so früh als den Täter (Kompliment). Mein Plan war es allerdings, den Täter zu verraten, um die Angst um die Hauptfigur Helena Faber ins Zentrum zu rücken. Es sollte nicht länger ein Rätsel sein, wer der Täter ist, sondern der Leser sollte sich fragen, was mit aus Helena geschehen wird, und wie und ob sie der Gefahr entkommen kann.
  

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die dissoziative Amnesie der Frau Faber in das Geschehen einzubringen?
 Die Amnesie bei Helena Faber ist deswegen ins Spiel gekommen, weil mich extreme Situationen interessieren. Ich versuche die Grenzen von Figuren auszuloten. Dafür bringe ich sie in Gefahren, die außerordentlich sind, die ihnen mehr abverlangen, als wir uns je für uns selbst vorstellen wollen. In einem anderen Roman, der bereits im März erschienen ist, leidet die Hauptfigur unter Fühllosigkeit, was dazu führt, dass sie keinerlei Schmerzen mehr empfinden kann. Was wie die Ausstattung für einen Superhelden klingt, hat eine Kehrseite, weil die Figur auch keine Zärtlichkeiten mehr spürt.

 
Wieso haben Sie sich gerade den Gott Dionysos ausgesucht, und warum gerade eine Person aus der griechischen Mythologie?
 Die Götter in der griechischen Mythologie, für die ich mich schon seit meiner Kindheit interessiere, sind Prototypen für menschliche Fähigkeiten, Verhalten, Sehnsüchte. Dionysos ist bei den Griechen anders als später bei den Römern ein Gott, der für die Ausschweifungen, den Wahnsinn, die Grenzüberschreitung steht. Auch hier zeigt sich mein Interesse und meine Vorliebe für außerordentliche Figurenentwürfe.

 
Wird es weitere Bände der Reihe geben, wenn ja wann planen Sie diese zu schreiben/veröffentlichen?
Es wird insgesamt drei Bände geben, wie das Leben der Staatsanwältin Helena Faber erzählen. Der nächste wird im Juni 2018 erscheinen.


Hier war das Interview. Ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß daran, es zu lesen, wie ich daran hatte, es vorzubereiten:) Und wie wir jetzt wissen, wird es Folgebände geben! Jetzt heißt es abwarten
Unten verlinke ich euch noch die anderen Bücher, die im Interview erwähnt wurden.

Nach dem Schmerz, Thriller

Ich!: Lob des Egoismus, Sachbuch







Und nun, zum guten Ende meine Rezension:
Charaktere
Die Charaktere haben alle sehr gut harmoniert und zu der Geschichte gepasst. Was mich am meisten bewundert hat, war die einsetzende Krankheit bei der Staatsanwältug Helena Faber. Diese war mir von Beginn an sehr sympathisch und ich habe sie wirklich sehr gemocht. Schockiert war ich über die brutale Vorgehensweise des Dionysos, was allerdings auch wieder zum Charakter gepasst hat, und ich passend fand.
Die beiden Töchter von Helena Faber waren meiner Meinung nach etwas zu weit entwickelt für ihr Alter, da hätte man das Alter etwas hochschrauben können, denn ich denke, mit 10 und 13 ist man noch nicht so selbstständig, wie die beiden beschrieben wurden.
Robert Faber passte ebenfalls gut dazu, und seine immer noch bestehende Liebe zu Helena Faber wird auch deutlich, vorallem als sie zum Schluss hin verschwindet.
Cover-, Buchgestaltung
Die Grundfarbe des Buches ist schwarz, was ich sehr schön finde. Die Farbe vermittelt einen sehr düsteren Eindruck, was zum Genre Thriller sehr gut passt. Auf dem Coverist eine große "7" in weiß-grau abgebildet, allerdings zueht sich eine rote Blutsspur durch das weiß.
Der Titel ist durch die "7" geschrieben, an den schwarzen Stellen in weißer Blockschrift, an den weißen Stellen in schwarzer.
Das Buch an sich ist in 3 Teile aufgeteilt, die in römischen Zahlen auf weißen Seiten abgebildet sind.
In den 3 Teilen gibt es einzelne Kapitel, diese werden vor Beginn mit der jeweiligen Zahl und einem Schrägstrich abgebildet.
1/ (...)
Lieblingszitat
Manchmal ist ein Wiedersehen schmerzhafter als ein Abschied.
Allgemein
Zuerst war ich ein wenig enttäuscht, weil man schon relativ am Anfang, noch nicht in der Mitte einen Hinweis bekommen hat, wer sich als Dionysos ausgibt und diese schrecklichen Taten vollzieht. Allerdings wurden einige entscheidene Details erst zum Ende hin klar und trotz dass man eine Vermutung hatte, konnte und wollte man sich nicht festlegen, weil die Tatsache ebenso absurd wie unmöglich war. Der Spannungsbogen zieht sich konsequent durch die ganze Geschichte, es wird nie langweilig.
Teilweise, vorallem am Ende ging mir das ewige Hin-und-Her ein wenig auf die Nerven, aber im Endeffekt passte das alles gut zu der Geschichte.
Was mir besonders gut gefallen hat, war das Einbringen der dissoziativen Amnesie bei Helena Faber und wie vorallem den Krankheitsverlauf und vorallem den Auslöser beobachten konnte.
Alles in einem ein sehr guter Thriller, der sich auf alle Fälle zu lesen lohnt! Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Details werden sehr genau beschrieben und der Spannungsbogen besteht konstant, sodass ich sagen kann dass dieses Buch 5/5 Sterne von mir bekommt!




Mit der Rezension verabschiede ich mich von euch, ich hoffe euch hat der Blogpost gefallen! Das war für mich echt eine Herzenssache und hat mir echt Zeit geraubt. Aber ich denke dass es sich gelohnt hat! Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung eiens Rezensionsexemplars und danke an den Autor für die Antworten auf meine Fragen. Beste Grüße, Lara💗

Freitag, 11. August 2017

Rezension zu ein Kuss aus Sternenstaub



Allgemeines:
Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Autorin: Jessica Khoury
Verlag: cbj Verlag
Seitenanzahl: 448
Preis: 9,99€







Inhaltsangabe:
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.


Meine Meinung:
Das Cover von „Ein Kuss aus Sternenstaub“ gefällt mir von der farblichen Gestaltung sehr gut und versprüht Lust auf eine mystische Geschichte und eine Welt wie aus tausendundeine Nacht. Nur die Schrift spricht mich nicht so sehr an. Positiv aufgefallen ist mir, dass sich an einigen Stellen des Buches kleine Sterndetails befinden.

Zu Beginn ist mir der Einstieg in das Buch schwer gefallen. Je mehr ich von der Geschichte gelesen habe, desto mehr bin ich in die orientalische Welt eingetaucht und nach der Hälfte hat mir das Buch schon deutlich besser gefallen. Die Geschichte ist an Aladdin und die Wunderlampe angelehnt. Die Umsetzung der Adaption hat mir gefallen, weil die Geschichte ihren eigenen Charme hatte und nicht zu viele Elemente aus der Originalgeschichte übernommen wurden. Auf den letzten 150 Seiten wurde das Buch noch richtig spannend und ich konnte nicht anders, als mit Zahra, Aladdin und den anderen Charakteren mitzufiebern. Gefallen hat mir, dass es in dem Buch um eine Dschinny ging, ich hatte vorher nämlich nur von Dschinns gehört. Zwischendurch habe ich auch etwas mehr über Eigenschaften von Dschinns und allgemeines über die Kreaturen gelernt.

Ich mochte Zahra, weil sie einen starken Charakter hat und genau weiß, was sie will. Am Anfang, nachdem sie von Aladdin aus der Lampe ``geholt`` wurde, wirkte sie noch etwas unsicherer. Dies hat sich aber nach einer Weile geändert und ich konnte ihre Unsicherheit nachvollziehen. Schließlich hat sie vor her einigen Jahre abgeschieden in der Lampe verbracht.
Mit Aladdin bin ich nicht von Anfang an klargekommen, da es ihm zu Beginn fast nur um seine Rache ging. Etwas später bin dann aber auch mit ihm warm geworden und es gelang ihm eine andere Seite von sich zu zeigen.

Am Anfang hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen, jedoch habe ich mich nach einer Weile an Jessica Khourys Erzählweise gewöhnt und bin in einen Lesefluss gekommen.



Fazit:

Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen. Ich habe zwar eine ganze weile gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden, danach wurde sie aber umso besser.

An dieser Stelle vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

LG

Dienstag, 8. August 2017

Rezension "The Hate U Give"

Titel: The Hate U Give
Autor: Angie Thomas
Verlag: cbt
Hier gehts zum Buch

Inhalt

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

Rezension

Zu Beginn muss ich sagen, dass ich nicht gedacht hätte, dass mir dieses Buch so sehr gefällt. Ich habe schon beim Klappentext gedacht, dass das ein heikles Thema ist und ich habe mich gefragt, wie die Autorin dies umzusetzen vermag. Was ich setzt sagen kann: sie hat es geschafft. Und wie. Ich bin begeistert von diesem Buch. Es hat alle Erwartungen übertroffen.
Wie oben schon erwähnt, geht es um ein sehr heikles Thema, was auch heutzutage in den vereinigten Staaten noch sehr aktuell ist, nämlich die Rassentrennung, vorallem bei Polizeigewalt, und die daraus folgenden Prosteste und Unruhen.
Die Proteste und Unruhen wurden dabei fast erschreckend deutlich beschrieben und dargestellt, man konnte sich extrem gut in die Lage hineinversetzen. Ich habe wirklich Seite um Seite mit Starr gebangt, und wirklich aus der Hand legen konnte ich dieses Buch auch nicht. Das Buch hat 510 Seiten und ich habe es in 2 Tagen durchgelesen. Die Handlung ist spannend und vorallem sehr packend, das ist unglaublich in diesem Roman.
Was ich auch sehr gut fand war, dass die Autorin an manchen Stellen mit Humor an die Sache rangegangen ist, was dazu führte, dass alles etwas aufgelockert wurde. An manchen Stellen habe ich laut gelacht.
An anderen Stellen allerdings habe ich mich geschämt. Ich habe mich geschämt für die heutige Welt und dass es teilweise wirklich noch so zugeht. Ich war erstaunt wie genau Thomas alles beschrieben hat, und noch schockierter als ich mir eingestehen musste, dass das die Wahrheit ist und wirklich so stattfinden könnte.
Aber nun zu meiner genaueren Rezension. 😊

Charaktere

Starr: Das schwarze Mädchen, das auf eine weiße Schule geht. Das schwarze Mädchen, das bei ihrem Vater im Laden jobbt. Das schwarze Mädchen, das mit ansehen musste, wie ihr bester Freund ohne Grund von der Polizei erschossen wurde.
Starr war mir wirklich sehr sympathisch. Man konnte ihre Entwicklung das ganze Buch über beobachten, und sie hat sich wirklich entwickelt. Das sieht man daran, dass sie zuerst ein Gespräch mit der Polizei fürchtet, später aber sogar Fernsehinterviews gibt. Auch dass sie ihren Freunden später alles erzählt hat, zeigt ihren Mut (den sie lt. eigener Aussage gar nicht besitzt Anmerkung des Autors: Doch, Mut hat sie!!!). Ich mochte sie wirklich sehr, ich fand sie nie nervig oder sonst irgendetwas!

Chris: Ich habe Chris als Charakter hier bei meiner Aufzählung bewusst ausgewählt, da er meiner Meinung nach auch eine wichtige Rolle in dem ganzen gespielt hat. Ihm war klar, dass Starrs Familie die Beziehung der beiden nicht gutheißen wird, trotzdem ist er bei ihr geblieben, trotzdem hat sich ihre Beziehung aufrecht gehalten. Er reagierte sogar mit Verständnis darauf, dass sie ihm ihre "zweite Identität" verschwiegen hat.
Dieser Liebesbeweis wird ebenfalls nochmal deutlich, als Chris zusammen mit Starr, DeVante und Seven in die Unruhen geraten.
Ich fand Chris toll und wünsche mir oft jemanden an meine Seite, der ein klein wenig wie Chris wäre.

Cover-, Buchgestaltung

Das vordere Cover ist weiß, mit einem Bild drauf, welches ein schwarzes Mädchen zeigt - Starr. Dies erkennt man am Kleidungsstil. Dieses Mädchen hält ein Schild hoch mit dem Titel "The Hate u Give". Der Einband des Buches ist rot und die Rückseite schwarz. Ich finde die Einteilung sehr gelungen und schön.
Das Buch ist in 3 Teile eingeteilt, und in den Teilen jeweils in Kapitel. Jedes Kapitel ist neutral getrennt und es steht die Anzahl des jeweiligen Kapitels drüber.

Lieblingszitat

Ungelogen, jedes Mal wenn ein Sneaker nicht korrekt gereinigt wird, stirbt ein Katzenbaby.

(Ja wirklich, hierbei musste ich wirklich sehr schmunzeln)

Alles in einem ein sehr gelungenes und gutes Jugendbuch, Ideen gut umgesetzt und es wurde nicht zu kühl geschrieben. Das Buch bekommt 5/5 Sterne von mir und ist definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr!
Vielen Dank an das Bloggerportal für Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!
Lara

Sonntag, 6. August 2017

Rezension: "Wacholdersommer"

Titel: Wacholdersommer
Autor: Antje Babendererde
Verlag: cbt
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Inhalt

Der Duft von Freiheit

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden

Rezension

Charaktere
Kaye: Kaye ist 17 Jahre alt und eine Halbindianerin. Sie lebt mit ihrem Vater auf einer Ranch, ihre Mutter ist vor 2 Jahren bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Sie ist seit frühster Jugend in den 19-jährigen Will verliebt, der aber zurzeit eine Gefängnisstrafe absitzt. Als dieser wieder frei kommt, kann sie es erst gar nicht fassen -und Will ebenso wenig. Er konnte sich nicht vorstellen, dass sie in den ganzen 5 Jahren keinen anderen Jungen im Kopf hatte außer ihn.
Ich schätze Kaye als ein wirklich sehr treues Mädchen ein, allerdings auch für ein wenig naiv. Richtig einschätzen kann ich dies allerdings nicht, da sie zum Stamm der streng gläubigen Navajo-Indianer gehört, deshalb kann dies auch eine Eigenschaft des gesamten Stammes sein. An manchen Stellen hat sie mich allerdings auch etwas genervt, da sie wirklich sehr leichtgläubig und blind vor Liebe war.

Will: Der berühmt-berüchtige Junge aus dem Gefängnis ist wieder da - und kaum jemand weiß, warum er früher entlassen wurde und was damals vorgefallen ist.
Will schätze ich als sehr loyal, was auch deutlich wird, als sein Freund Aquilar verletzt wird.
Es wird deutlich, wie sehr er an seinen Depressionen leidet, seit sein Vater sich umgebracht hat, und der Kojote ist eine Metapher dafür. An manchen Stellen fand ich seinen Charakter aber auch etwas nervig, gerade wenn es um seine Beziehung zu Kaye ging.

Cover-/ Buchgestaltung
Das Cover ist sehr sommerluch gestalten, dke untere Hälfte ist orange, aber nach oben hin geht es ins hellblaue über. In der Mitte hängt von oben ein Wacholderstrauß hinunter, aif dem ein Schmetterling sitzt.
Die Kapitel sind schlicht unterteilt mit einer gepunkteten Linie am Rand, auf der ein Schmetterling saß, und in der Mitte dieser Seiten stand die Anzahl des Kapitels.

Lieblingszitat
Die Macht des Wortes ist im Bösen so stark wie im Guten.

Insgesamt
Zu Beginn hat mich die Story ein wenig enttäuscht, ich bin mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden, hatte mit dem Gedanken gespielt es abzubrechen. Hinterher war ich froh, das nicht getan zu haben, weil sich die Geschichte doch noch ziemlich entwickelt hat und mir schließlich doch sehr gefallen hat.
Man hat zudem sehr viel über die idianische Tradition gelernt und vermittelt bekommen, was ich sehr informativ fand.
Insgesamt bekommt das Buch 3/5 Sternen von mir, da ich zu Beginn mit der Geschichte nicht ganz warm werden konnte.
Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches!
LG Lara

Rezension - Mad Max: Fury Road

Mad Max: Fury Road
Action, Dystopie
Ab 16 Jahren freigegeben
120 Minuten Länge
Mit George Miller in der Regie
Drehbuch geschrieben von George Miller, Brendan McCarthy und Nico Lathouris
Als DVD und Blu-ray 4,97 € und 7,89 € (hier)


Einzelgänger Max streift seit Jahren durch das post-apokalyptische Ödland bis er von den Warboys des kultischen Tyrannen Immortan Joe geschnappt wird. Dieser hält eine riesiger Quelle Wassers zurück, dass in der apokalyptischen Welt zum wertvollsten Gut wurde. Während Max zum unfreiweilligen Blutspender für die kranken Warboys wird, stielt Imperator Furiosa was Immortan Joe am teuersten ist – seine Frauen! Eine Hetzjagd auf Furiosa beginnt auf die der Warboy Nux Max als seinen persönlichen Blutbeutel mitnimmt. Durch einen Unfall sieht sich Max dann endlich Furiosa und den entführten Frauen, die sich endlich ihrer Ketten entledigen, gegenüber.


Der Film hat viele Actionszenen die einem nicht immer sehr spektakulär erscheinen, wenn man bereits andere Actionfilme gesehen hat, doch beeindruckend werden sie, wenn man erfährt das die meisten Stunts real sind, da Regisseur George Miller beabsichtigte es so real wie möglich zu machen und wie er sagte auch sehr gute Computereffekte fälschlich wirken.
Der Film ist durchgehend spannend und actionreich. Auch wenn die Charaktere nicht viel Dialog haben findet man sie doch ganz schön cool und taff.
Der Film hat viele alte Mad Max Fans enttäuscht, da Max in diesem Film nur eine Nebenrolle zu sein scheint und Furiosa ein viel wichtigerer teil des Filmes ist. Außerdem wird stark bemängelt das max nicht von Mel Gibbson dargestellt wird, der ihn in den alten Mad Max streifen der 80er verkörpert hatte. Doch Tom Hardy macht als neuer Max, wie ich finde, einen hervorragenden Job - er hat es genau so drauf wie Gibbson. Dennoch war die Story ein wenig schwer zu fassen und als ich den Film mit einer Freundin sah, haben wir uns im Internet danach erst mal Dinge über die Warboys und Immortan Joe durchgelesen, da man nichts über ihren Kult erfährt und auch nicht genau weiß was die Warboys jetzt alle für eine Krankheit haben. Ein wenig mehr Dialog, der den großen Kult erklärt, hätte nicht schaden können. Nichtsdestominder finde ich von allen Mad Max Filmen von allen bisher am besten. Er hatte coole Charaktere und Spannung ohne Ende.


In den Hauptrollen sind der Australier Tom Hardy als neuer Max, den ich jetzt super cool finde, und Oscar-Gewinnerin und sexiest-women-alive Charlize Theron als taffe Furiosa. Außerdem dabei ist der durch Skins und Warm Bodies bekannt gewordener Nicholas Hoult und Zoe Kravitz, die seit Bestimmung und X-Men nun mit Mad Max Fury Road weiter die Karriereleiter fleißig hinaufsteigt.


Großartiger Actionfilm in einer coolen dystopieschen Welt.


4 von 5 Sternen


~Cino



Rezension - Das Erbe von Winterfell - Das Lied von Eis und Feuer - George R. R. Martin - Hörbuch

Das Lied von Eis und Feuer – Das Erbe von Winterfell
Von George R. R. Martin
Gelesen von Reinhard Kuhnert
Abenteuer, Fantasy, Drama
Band 2 von 10
16 Stunden 48 Minuten Spielzeit
Für 24,99 € (hier)



Ned versucht weiterhin die Intrigen am Königshof abzuwehren. Er will Königin Cersei stellen und seine geliebten Töchter in Sicherheit bringen. Doch wer sich mit einem Lannister anlegt kommt damit nicht so einfach davon. Das merkt auch Neds Frau Catelyn, noch immer versucht sie alles um den Lannisters den versuchten Mord an ihrem Sohn Bran und die Tötung von Jon Arryn nachzuweisen. So etwas können sich die reichen und arroganten Lannisters nicht gefallen lassen und rufen zu den Fahnen, vor allem da Catelyn noch immer Tyrion gefangen hält und nicht beabsichtigt ihn ohne ein Geständnis wieder frei zu lassen.


Das Hörbuch habe ich von Bloggerportal als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen, wofür ich mich noch einmal herzlichst bedanken will.
Der zweiten Band nimmt die Geschichte nahtlos wieder auf - man ist direkt wieder drin in der Geschichte und findet sich dann etwas erschlagen wieder, besonders wenn man Band zwei erst einige zeit nach dem Ende des erstens liest/hört. Ein Kapitel mit "Was bisher geschah" könnte hier für Neulinge, die auch nicht die Serie kennen und gerade zum ersten mal in den Genus der Geschichte kommen, sehr wichtig sein.
Was mir dieses mal besonders aufgefallen ist, das man sehr merkt das Band 1 und 2 im original eigentlich ein Band sind. So hat man keinen gemächlichen Einstieg ins Buch wie bei Band 1 und es wird ein wenig die Dramatologie und Erzählstruktur gestört.
Was der geballten Spannung der Erzählung jedoch nichts abtut. Martins Erzählweise ist nicht immer ganz chronologisch um so Spannung aufrecht zu erhalten was auch dadurch unterstützt wird, das die Kapitel immer wieder die Sichtweise wechseln. So ist man immer wieder Neugierig und es wird nie wirklich langweilig.
Allmählich baut sich das verworrene Gerüst der Geschichte auf und immer deutlicher merkt man das kein Charakter fehlerfrei ist und noch viel zu lernen hat.


Spannender Epos den man nicht weg legen will.


4,5 von 5 Sternen


~Cino



Samstag, 5. August 2017

Rezension: Mein lieber Herr Gesangverein, die Waldfee holt die Kuh vom Eis

Titel: Mein lieber Herr Gesangsverein, die Waldfee holt die Kuh vom Eis
Autor: Lars Ruppel
Verlag: Random House Audio
gelesen von dem Autor

Inhalt

Lars Ruppel macht sich einen Reim auf Redensarten. Wer weiß schon, wo der liebe Herr Gesangsverein herkommt, was Herr Specht nicht schlecht macht, Schmidts Katze im Schilde führt, wie die Kuh aufs Eis kommt und wie es nei Hempels unterm Sofa aussieht?

Rezension

Cover: Das Cover ist unterteilt in eine blaue und eine rote Seite. Auf der roten Seite ist eine Kuh abgebildet die wie ein Mensch steht, im Hintergrund ganz klein eine Stadt.
Auf der blauen Seite steht ein Mann mit einer Axt und einem Kopf, der Kopf sind wie Bäume mit Äste, und in dem Baum sitzt eine rote Maus. Das alles sind nur Schatten und Outlines.
Sonstiges: Die Texte vom Autor gefallen mir sehr gut, die Stimme des Autors ist angenehm. Man kann ihm sejr gut zuhören. Mir waren solche Arten von Poetry Slams bislang noch nicht sehr bekannt, ich habe bislang eher gefühlvollere Poetry Slams wie z.B den von Julia Engelmann gehört. Daher war dies auch etwas neues für mich aber es hat mir gut gefallen.
An manchen Stellen und in manchen Texten ging es meiner Meinung nach etwas politisch zu, es war als würde man die politische Meinung des Autors quasi aufgedrückt bekommen. Alles in allem aber sehr schöne Texte, ich gebe dem Hörbuch 4/5 Sternen!
LG Lara

Rezension: "Das geheimnisvolle Grab"

Titel: Das geheminisvolle Grab
Autor: Harlan Coben
Verlag: cbt
Hier gehts zum Buch!

Inhalt

Wer das Böse jagt ...

Mickey glaubt immer noch nicht, dass sein Vater tot ist – zu viele Lügen, dunkle Geheimnisse und offene Fragen umranken den tragischen Unfall von Brad Bolitar. Verzweifelt forscht Mickey weiter nach Antworten. Da überschlagen sich die Ereignisse: Ema eröffnet ihm, dass ihr Online-Boyfriend spurlos verschwunden ist. Und dann bittet ihn auch noch ausgerechnet Erzfeind Troy Taylor um Hilfe! Natürlich nimmt Mickey die Herausforderung an – und kommt einer schockierenden Wahrheit auf die Spur

Rezension

Charaktere: Mit den Charakteren bin ich sehr schnell warm geworden, vorallem Ema mochte ich sehr. Der Protagonist Mickey hat mir ebenfalls gefallen. Es wurde sehr auf die Gefühle eingegangen, bei Mickey ist mkr das vorallem aufgefallen als er angefangen hat, Basketball zu spielen. Man hat gemerkt wie ihn die Stimmung beim Training runtergedrückt hat und wie sich das über seinen Alltag ausgebreitet hat.
Es gab auch einen Charakter, der mir überhaupt nicht gefallen hat, nämlich Troy. Ich habe mir von Anfang an gedacht, dass er nicht freundlich sein kann, und dass das alles nur gekünzelt ist, und das wurde ja hinterher noch deutlich. Aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Cover-& Buchdesign: Meiner Meinung nach passt der Titel und das Cover nicht wirklich zum Buch, da das Grab nur kurz zur Sprache kommt, aber irgendwie erstrickt es sich über die ganze Handlung. Gefallen hat mir das Cover allerdings, es vermittelt eine dunkle und beunruhigende Athmosphäre, welche zum Buch passt.

Sonstiges: Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen, es gab immer wieder abweichende Handlungen und zahlreiche Nebenhandlungen, was aber am Ende alles zuende geführt worden ist und das auch gut gelungen. Es ist erstaunlich, wie viel der Autor in so ein Buch bekommen hat, und trotzdem lässt sich es super schnell lesen. Ich hatte das Buch in 2 Tagen durch, da der Schreibstil sehr flüssig war und man immer wissen wollte wie es weiter geht, zudem der Autor immer völlig andere Dinge geschrieben hat als wie man eigentlich denkt und erwartet.
Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen!
LG Lara

Sonntag, 30. Juli 2017

Rezension "Das Ausmalbuch für wache Nachtstunden"

Titel: Das Ausmalbuch für Wache Nachtstunden
Autorin: Sarah Jane Arnold
Verlag: Kösel

Inhalt

Ausmalen statt Schäfchen zählen! Mit diesem Kreativ- und Ausmalbuch kann man zur Ruhe kommen und abschalten. Es lenkt von der Schlaflosigkeit ab und hilft, aus dem Karussell negativer Gedanken auszusteigen, die einen daran hindern, sich zu entspannen. Dazu finden sich in diesem Buch zahlreiche wunderschöne Motive zum meditativen Ausmalen, hilfreiche Entspannungstechniken, inspirierende Zitate und viel Platz, um eigene Gedanken niederzuschreiben. Wache Nachtstunden werden dadurch zu einem verzauberten Vergnügen, entspannt findet man leichter in den Schlaf.

Rezension

Als mich dieses Malbuch erreicht hat, habe ich mich zuallererst über die süße Aufmachung gefreut. Angenehme hellblaue Grundfarbe mit weiß-pinken Wölkchen und springenden Schafen - das fande ich sehr passend zum Thema und auch ansonsten gefällt mir die Aufmachung des Buches sehr, dieses süße find ich klasse.
Zu dem Inhalt des Buches kann ich nur sagen, dass es definitiv zum Entspannen hilft, aber die Einschlafgarantie finde ich etwas zu weit hergeholt. Ich denke es liegt an der Person ob sie das malen und kritzeln jetzt müde und schläfrig macht oder eben nicht.
Was mit sehr sehr gut gefallen hat waren die Seiten zum Gedanken niederschreiben - ich bin selbst diese Person, die sich ins Bett legt und versucht zu schlafen, und nach ner halben Stunde an Gespräche denkt die 5 Jahre her sind. Mein Mantra im Koof an einen weißen Hintergrund zu denken und nurnoch "schlafen schlafen schlafen" zu murmeln wurde dirch dieses Buch abgelöst. Empfinden tue ich dieses Buch auch als ein kleines Tagebuch, man kann seinen Tag Revue passieren lassen und mit dem Tag abschließen. Die Motive zum ausmalen sind ebenfalls sehr schön, für ein Bild habe ich jetzt ca 50 Minuten gebraucht. Was mir nicht so sehr gefallen hat, ist dass einige Bilder abgeschnitten sind, man sieht also sehr stark dass sie vorgezeichnet und eingescannt wurden, da hätte man sorgfältiger arbeiten können. Ebenso da die Seiten abgerundet sind und vorher normales DINA4 Papier benutzt wurde ist schade.
Was aber wieder sehr gut war, die Seiten sind sehr dick und es lässt sich auch mit Filzstift malen, ohne dass es auf die andere Seite durchdrückt. Alles in allem ein sehr gelungenes Malbuch, welches von mir trotz kleiner Mängel 5/5 Sternen bekommt!
LG Lara

Samstag, 29. Juli 2017

Rezension zu "The Hate U Give" von Angie Thomas

Allgemeines:
Titel: The Hate U Give
Autor/In: Angie Thomas
Verlag: cbt
Genre: Jugendbuch
Originaltitel: The Hate U Give
Seitenzahl: 508
Preis: 17,99€ (HC). 13,99€ (E-Book)
ISBN: 978-3-570-16482-2
Erscheinungsjahr: 2017

Inhalt:
Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in Garden Heights, dem schwatzen Viertel, in dem sie aufgewachsten und zuhause ist, und der teuren Privatschule, auf die sie seit Jahren geht und auf der sie zu den einzigen schwatzen Schülern zählt. Sie versucht die beiden Welten so gut wie möglich zu trennen, doch als ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, fällt ihr Leben in sich zusammen. Khalil war unbewaffnet, und doch denken Viele, dass er nur ein Drogendealer und ein Gangmitglied war, dass er es nicht anders verdient hat. Starr ist die Einzige, die wirklich weis, was an diesem Abend geschehen ist. Doch wenn sie darüber aussagt, dann könnte das, was sie sagt, nicht nur Auswirkungen auf ihr Viertel haben, es könnte sie auch in Gefahr bringen...

Meine Meinung:
Ich denke, dass "The Hate U Give" besonders in der heutigen Zeit ein wirklich wichtiges Buch ist. Es führt dem Leser nicht nur vor Augen, dass das, was wir viel zu oft im Fernsehen sehen, Polizisten, die unschuldige Menschen töten und ungestraft davon kommen, Realität ist, sondern auch, was es für die Angehörigen der Toten für Folgen hat. Was es mit einem Menschen, einer ganzen Gesellschaftsschicht machen kann, und wie sehr sich diese Menschen nach Gerechtigkeit und Vergeltung für die verlorene Person sehnen. Und ist das nicht genau das, was richtig ist? Sollte man nicht für das kämpfen, woran man glaubt, und alles tun, was in seiner Macht steht, um genau das zu erreichen? Ich glaube schon und das ist auch genau das, was das Buch auszudrücken versucht. Jeder von uns hat eine Stimme, die gehört werden will, und solange wir sie benutzen, haben wir unseren Auftrag erfüllt.
Genau das muss aus Starr, die Hauptfigur des Roman, im Laufe der Handlung ebenfalls erkennen. Starr ist 16 und obwohl sie zwischen zwei unterschiedlichen Welten gefangen ist und immer wieder versucht, den Spagat zwischen diese so gut wie möglich zu schaffen, ist sie eigentlich so wie jeder andere Teenager. Starr gehört auf jeden Fall zu meinen neuen Top fünf liebsten Buchfiguren. Sie war einfach unglaublich realistisch und ich konnte mich problemlos komplett in sie hineinversetzten. Starr war mir von Anfang an total sympathisch, sie hat mich immer wieder zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht.
Auch die anderen Figuren, ganz besonders Starrs Vater und ihr Bruder Seven sind mir beim Lesen total ans Herz gewachsen. Sie waren einfach authentisch, haben mich aber trotzdem zum Lachen gebracht und im gleichen Moment berührt.
Angie Thomas Schreibstil ist vielleicht super literarisch Wertvoll, macht aber trotzdem Spaß zu lesen, da er berührend, lustig aber auch erfrischend flott ist.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass ich beim Lesen des Romans viel Neues über die sogenannte "Black Community" in den Staaten und das Leben der Menschen in den "Ghettos", insbesondere über zum Beispiel Gangs, erfahren habe. Ich fand es wirklich interessant, über Starrs Lebens dort zu erfahren, da sie Dinge erlebt, die ich mir nicht mal vorstellen kann.

"Manchmal macht du alles richtig, und es geht trotzdem alles schief. Entscheidend ist, dass du niemals aufhörst, das Richtige zu tun." Quelle: "The Hate U Give", Angie Thomas, cbt Verlag, 2017, Seite 180


Fazit:
"The Hate U Give" von Angie Thomas zählt definitiv zu den besten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe. Es behandelt viele wichtige Themen, wie Rassismus und Polizeigewalt in den USA, uns kann zudem mit super mit tollen Figuren punkten. Ich möchte es jedem empfehlen, der gerne   gute Jugendbücher an sich oder gesellschaftskritische Romane liest.
Deshalb bekommt "The Hate U Give" von mit klare
5 von 5 Sterne!!!

LG Tosca!!! 😉

Rezension zu viermal große Liebe mit Sahne


Allgemeines:
Titel: viermal große Liebe
Autorin: Julia Lawrinson
Verlag: cbj Verlag
Seitenanzahl: 351
Preis: 9.99 €

Inhaltsangabe:
Beste Freundinnen für immer zu sein, das haben sich Abby, Mala, Bree und Zoe schon ganz früh geschworen. Also kein Wunder, dass sie sich auch bei der Suche nach Mr Right zusammentun. Und so starten sie einen köstlichen Sommer lang ihr »Liebesexperiment«, bei dem jede für sich nach dem Jungen fürs Leben suchen wird. Abwechselnd aus ihren vier Perspektiven berichten die Freundinnen von ihren verrückten und geglückten Liebesabenteuern.






Meine Meinung:
Das Cover von „viermal große Liebe mit Sahne unterscheidet sich nicht groß von denen anderer Liebesgeschichten, die im Sommer spielen. Es versprüht in meinen Augen Lust auf eine locker-leichte Sommergeschichte und genau diese habe ich auch bekommen. Den Buchtitel „viermal große Liebe mit Sahne“ finde ich bei diesem Buch nicht passend, weil es den Protagonistinnen in diesem Buch nicht darum geht die große Liebe zu finden. Stattdessen wollen sie innerhalb eines Jahres ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Dies wird meiner Meinung nach auch in der Inhaltsangabe nicht klar.

Das Buch ist in sechs Abschnitte geteilt, den Anfang der zwölften Klasse, wo sich die Mädchen dazu entschließen das „Liebesexperiment“ zu Machen, die Erzählungen der vier Protagonistinnen und die Woche der Abschlussfahrten. Die Schilderungen der Mädchen haben mir Freude gemacht und eignen sic super als eine leichte Sommergeschichte für zwischendurch. Das wirklich spannende war aber (ACHTUNG AN DIESER STELLE MUSS ICH LEIDER SPOILERN), dass alle Mädchen von demselben Jungen entjungfert wurden, ohne es zu wissen. Sie haben sich nämlich zu Beginn des Experiments geschworen sich erst am Ende von ihren Erfahrungen zu erzählen. Diese Entwicklung hat mir außerdem gefallen, weil die Mädchen ihn zu Anfang als eine Person bezeichnet haben, mit der sie nie Sex haben wollen. (AB HIER KEINE SPOILER MEHR) Durch den Verlauf der Geschichte hatte ich das dringende Bedürfnis, das Buch schnell weiterzulesen, weil ich unbedingt erfahren wollte, wie die Protagonistinnen am Ende reagieren, wenn sie erfahren wie ihr Experiment verlaufen ist.

Mir hat gefallen, dass die Protagonistinnen Abby, Mala, Bree und Zoe sehr verschieden waren und die Geschichte durch sie etwas abwechslungsreicher wurde. Der Leser bekommt Einblicke in verschiedene Familien, verschiedene Kulturen und Lebensweisen. Im Verlauf machen alle vier eine große Charakterentwicklung mit, die ich sehr interessant fand. Gut gefallen hat mir, dass man ab und an etwas über die Vergangenheit der Mädchen erfährt, wodurch ich ihr verhalten und ihre Art besser nachvollziehen konnte.

Der Schreibstil von Julia Lawrinson hat mir im ersten und im letzten Abschnitt nicht gefallen, dies lag daran, dass sie in diesen Teilen in der dritten Person geschrieben hat. Über den Rest des Buches hinweg war der Schreibstil aber sehr angenehm und ließ sich gut lesen.

Fazit:

Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

Die zwei Sterne habe ich abgezogen, weil das Buch in meinen Augen an manchen Stellen moralisch gesehen nicht korrekt war, da die Protagonisten teilweise sehr leichtsinnig mit ihrer Entjungferung umgegangen sind und weil das Buch auch noch ein paar andere kleine Schwächen hatte.
Eine Empfehlung für alle, die nach einem Sommerbuch suchen.

LG

Donnerstag, 27. Juli 2017

Rezension zu "Das geheimnisvolle Grab" von Harlan Coben

Allgemeines:
Titel: Mickey Bolitar ermittelt - Das geheimnisvolle Grab
Autor: Harlan Coben
Verlag: cbt
Genre: Jugendbuch, Thriller
Originaltitel: FOUND
Seitenzahl: 365
Preis: 9,99€ (TB), 8,99 (E-Book)
ISBN: 978-3-570-331145-5
Erscheinungsjahr: 2017
Sonstiges: "Das geheimnisvolle Grab" ist der dritte Teil einer Reihe.

Inhalt:
Mickey kann immer noch nicht glauben, dass sein Vater wirklich tot ist. Dafür ranken sich zu viele Ungereimtheiten und offene Fragen um den vermeintlichen Tod. Und als ob er bei den Nachforschungen über das Verbleiben seines Vaters nicht schon genug zu tun hätte, eröffnet ihm seine beste Freundin Ema nun auch noch, dass ihr Internetfreund verschwunden ist und sein Erzfeind bittet ihn um Hilfe. Natürlich stürzt Mickey sich auch dieses Mal in weitere Nachforderungen und kommt so einer schockierenden Wahrheit auf die Spur...

Meine Meinung:
Als erstes möchte ich erwähnen, dass ich die ersten beiden Teile der Reihe um Mickey (noch) nicht gelesen habe. Das war beim Lesen jedoch kein Problem, da Details aus den vorherigen Büchern immer erklärt werden und man weis, wovon die Rede ist. Natürlich ist nicht immer sofort klar, was gemeint ist, jedoch klärt sich das immer wieder relativ schnell und stört auch nicht beim Lesen.
Die Handlung geht zügig voran, und obwohl es mir auch in diesem Buch teilweise etwas an... Nervenkitzel gefehlt hat, habe ich es an nur einem Tag beendet, da es trotzdem sehr mitreißend war und mich sofort gefesselt hat.
Leider ist mir die Handlung an manchen Stellen etwas unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen vorgekommen, was den Leseeindruck gestört hat.
Was mir sehr gut an dem Buch gefallen hat, und genauso wie der schnelle Handlungsverlauf dazu beigetragen hat, dass ich das Buch so schnell durchgelesen habe, ist der Schreibstil. Auf der einen Seite passt es dazu, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Mickey geschildert wird, auf der anderen Seite ist er aber auch irgendwie relativ sachlich, was, so finde ich, gut zum Genre passt.
Auch die Figuren sind sehr gut gestaltet, und auch wenn ich nicht so viel über sie erfahren habe, fand ich sie sehr sympathisch und ich konnte mich die meiste Zeit über gut in sie hineinversetzten.

Fazit:
Auch wenn ich die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen habe und ich eigentlich gar nicht so gerne Thriller lese, hat mir "Das geheimnisvolle Grab" bis auf eine Schwachstellen wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich darauf, auch die anderen Bände noch zu lesen.
Deshalb möchte ich den Roman denjenigen empfehlen, die gerne einen guten Thriller mit gut ausgearbeiteter Handlung, einem super Schreibstil und sympathischen Figuren lesen.
Für den Roman "Das geheimnisvolle Grab" von Harlan Coben vergebe ich insgesamt
3,5 bis 4 von 5 Sterne!


LG Tosca 😉

Rezension zu The Club - Match


Hallo ihr Lieben,
heute habe ich eine Rezension zu dem zweiten Band aus der „The Club-Reihe“ für euch. Falls ihr den ersten Teil „The Club-Flirt“ noch nicht gelesen habt, verlinkte ich euch meine Rezension zu dem Buch hier.










Allgemeines:
Titel: The Club - Match
Autorin: Lauren Rowe
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 240
Preis: 9,99 €

Inhaltsangabe:
Nach ihrem gemeinsamen Kurzurlaub müssen sich Jonas und Sarah neuen Herausforderungen stellen: Sarahs Leben ist plötzlich in Gefahr, denn der Club hat ihren Verrat nicht vergessen. Jonas überredet sie, bei ihm einzuziehen, doch schon bald erkennt Sarah ihn fast nicht wieder. Immer öfter verlässt er unter fadenscheinigen Vorwänden die Wohnung, und schließlich kann Sarah nicht mehr anders: Sie schnüffelt in seinem Handy herum – und stellt zu ihrem Entsetzen fest, dass er am Abend ein Club-Match hat …


Meine Meinung:

Auf dem Cover von „The Club – Match“ sind genau wie auf dem Cover von dem ersten Band weiße Blättera auf schwarzem Untergrund abgedruckt und der Titel hebt sich durch seine grüne Farbe ab. Mir gefällt, dass das Design der Teile immer dasselbe Schema hat, wodurch die verschiedenen Bücher der Reihe zusammen sehr schön aussehen.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da die Geschichte nahtlos weitergeführt wird. Auch wenn das Thema mit dem sich das Buch befasst relativ oberflächlich ist, hatte es sehr viele tiefgründige Stellen. Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen Zitate von Platon, die die Autorin immer an den richtigen Stellen eingebracht hat. Durch diese Zitate wird die tiefgründige und philosophische Seite von Jonas sehr toll darstellen. Das Buch war durch die Machenschaften von The Club durchgehend spannend und ich habe zu jedem Zeitpunkt mit den beiden Protagonisten mitgefiebert. Ich wurde total von der Geschichte mitgerissen und konnte gar nicht aufhören zu lesen, weshalb ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Als das Buch mit einem riesigen Cliffhanger geendet hat war ich ein emotionales Wrack und brauche jetzt unbedingt den dritten Teil. „The Club – Love“ erscheint am ersten September als Taschenbuch und ich freue mich jetzt schon auf das Erscheinen.

In diesem Band konnte ich die beiden Protagonisten Sarah und Jonas näher kennenlernen und ich habe eine ganz andere Seite an Jonas entdeckt. Kat, Sarahs beste Freundin,und Sarah wohnen am Anfang des Buches eine Weile bei Jonas. Auch Jonas Bruder Josh tritt in dem Buch sehr häufig auf, weil Jonas ihn um Hilfe bittet. Dadurch erfährt der Leser einiges über Kat und Josh, was mir sehr gut gefallen hat.

Lauren Rowes Schreibstil war wieder sehr angenehm und leicht zu lesen. Dies is wahrscheinlich auch einer der Gründe dafür, dass ich an einem Tag über 200 Seiten des Buches gelesen habe. Auch die Perspektivenwechsel haben mir wieder gut gefallen.


Fazit:
Nach meinen Schwärmereien könnt ihr es euch bestimmt schon denken. Ich vergebe 5 von 5 Sternen und lege euch ans Herz die Reihe zu lesen. Band zwei hat mir, wie erhofft, deutlich besser gefallen als Band eins.

Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne im young adult Genre lesen und Abwechslung suchen!



LG

Jasmin (jassi_loves_books)

Rezension - Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell - Hörbuch

Das Lied von Eis und Feuer – Die Herren von Winterfell
Von George R. R. Martin
Gelesen von Reinhard Kuhnert
Abenteuer, Fantasy, Drama
Band 1 von 10
19 Stunden, 31 Minuten Spielzeit
Für 12,99 € (hier)





Der neunjährige Sommer geht auf sein Ende zu. Das weiß auch Eddard Stark der Lord von Winterfell. Eddard und seine Familie genießen ein ruhiges friedliches Leben im Nord Westeros. Doch das ändert sich schnell, als er nach dem Tod seines Ziehvaters zur neuen Hand des Königs, seinen alten Freund Robert Baratheon, ernannt wird. Nun reist er mit seinen beiden Töchtern in die Hauptstadt des Reiches, die sich auf den ersten Blick als Nest intriganter Schlangen erweißt, allen voran Königin Cersei. 15 Jahre zuvor führt der König gemeinsam mit Eddard die Rebellion an, die den irren König Aerys Targaryen vom Thron stürzte und seinen Thronfolger tötete. Aerys übrigen Kinder, Daenerys und Viserys konnten nach Essos fliehen, wo Viserys zu einem rachsüchtigen Mann heranwuchs, der alles tut um endlich seinen Krieg gegen Robert zu führen und den Thron wieder einzunehmen. Der Frieden droht zu zerbrechen - ein Krieg droht, der noch verehrender werden könnte als Roberts Krieg gegen den irren König.



Seit Jahren bin ich großer Fan von Game of Thrones und hatte immer wieder überlegt sie zu lesen. Doch ich war immer sehr abgeschreckt davon wie viele Bücher es waren und wie dick diese waren. Hinzu kommt das mir von vielen Leuten gesagt wurde das die Bücher auch noch recht langatmig sein. Deshalb hatte ich mich dazu entschieden mir die Hörbücher anzuhören.
Die Geschichte und die gesamte Welt von Westeros und Essos ist unglaublich komplex und raffiniert. Martin ist wirklich ein Schreibgenie. Ihm gelingt es Welten und Charaktere zu erschaffen die sich unglaublich echt und real anfühlen obwohl sie es nicht sind. Keiner von ihnen ist wirklich gut aber auch nicht ganz böse. Sie haben alle dunkle und helle Seiten, machen Fehler und wachsen an den Ereignissen, was sie alle so real macht.
Die Stimme des Lesers, Reinhard Kuhnert, ist sehr angenehm und man kann ihm gut folgen. Auch gefällt es mir das in dem Hörbuch viele Namen bei dem englischem Original geblieben sind. So heißt es zum Beispiel Theon Greyjoy statt Theon Graufreud oder Casterly Rock und nicht Casterlystein, was jedoch viel seltsamer macht das beinahe alle Vornamen extrem deutsch ausgesprochen werden. Dadurch habe ich viele Namen erst gar nicht erkannt. Jedes Y wird wie ein Ü statt wie ein I ausgesprochen, was Namen wie Daenerys Targaryen wirklich merkwürdig klingen lässt.


Ein Buch das der beliebten Serie in Nichts nahe steht und ein gelungener Auftakt für eines der größten Fantasy Epen ist.


4,5 von 5 Sternen


~Cino



Mittwoch, 26. Juli 2017

Rezension "Was andere Menschen Liebe nennen"

Titel: Was andere Menschen Liebe nennen
Autoren: David Levithan Andrea Cremer
Verlag: cbt
Hier gehts zum Buch

Inhalt

Wie weit gehst du für die Liebe?

Der 16-jährige Stephen ist unsichtbar – und zwar schon von Geburt an. Ein Fluch lastet auf ihm. Ganz allein lebt er in einem Hochhauskomplex mitten in New York City. Eines Tages zieht dort Elizabeth mit ihrer Familie ein und es passiert etwas, womit Stephen nie in seinem Leben gerechnet hätte. Elizabeth kann ihn sehen! Zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, so traumhaft schön wie der Sommer, aber gleichzeitig auch so bedrohlich wie ein nahendes Unwetter. Und dann müssen die beiden eine Entscheidung treffen, die den Unterschied zwischen Liebe und Tod bedeuten kann.

Rezension

Charaktere: Die Charaktere haben in diesem Buch sehr gut harmoniert, ich mochte die Protagonisten beide sehr und auch Elizabeths kleiner Bruder war mir sehr sympathisch.
Die Charakterentwicklungen haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, man bemerkt die Entwicklungen sehr, dies ist vom Autor sehr gut dargestellt worden.
Was von den Autoren auch gut gemacht worden ist, ist die Tatsache, dass niemand Stephen sehen kann - er sich noch nichtmals selbst im Spiegel, und Elizabeth sehr gut und detailreich zeichnen kann. Dies ist ein Aspekt der mir während des lesens aufgefallen ist und den Ich sehr gut fande.

Buchdesign: Das Cover gefällt mir nicht so, allerdings passt es gut zu der Geschichte, da zwei Jugendliche darauf abgebildet sind die sich anschauen. Das kann man darauf beziehen, dass Stephen unsichtbar ist und nur von Elizabeth gesehen werden kann.

Allgemein: Der Schreibstil lag mir ganz gut, ich konnte das Buch zügig in ein paar Tage durchlesen. Wie oben schon gesagt hat mir besonders Elizabeth als Künstlerin gefallen und was mir aufgefallen war ist, dass das ganze sehr an Harry Potter angelehnt ist. Es gibt einige Parallelen, aber da ich J.K. Rowlings magische Welt liebe fand ich das sehr gut.
Die Handlungen waren teils vorhersehbar, und teilweise wurde es etwas unrealistisch, aber insgesamt ein gelungenes Buch was im Gedächnis bleibt, da man zu Beginn nichts von den magischen Ausschreitungen mitbekommt und die Bandbreite des Fluches nicht realisiert.
Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen!
LG Lara

Dienstag, 25. Juli 2017

Rezension zu Nemesis - geliebter Feind


Allgemeines:
Titel: Nemesis – geliebter Feind
Autorin: Anna Banks
Verlag: cbt Verlag
Seitenanzahl: 432
Preis: 12,99 €


Inhaltsangabe:
Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. Um das zu verhindern, taucht sie im verfeindeten Theoria unter, wo sie unfreiwillig als Dienerin am Königshof landet. Prompt verliebt sie sich in den jungen, smarten König Tarik – und steht schon bald vor einer folgenschweren Entscheidung: Ist sie bereit, ihren Gefühlen nachzugeben und Tarik die Wahrheit über ihre Herkunft zu verraten?








Meine Meinung:
Ich finde das Cover sehr gelungen, da es sofort Lust auf eine mystische Geschichte versprüht.
Prinzessin Sepora ist vorne abgebildet, hinter ihr erkennt man ein goldenes Ornament. Dieses finde ich sehr schön es wird auch für die Innengestaltung verwendet ohne vom Text abzulenken.

Durch das Cover war ich schon sehr gespannt auf die Geschichte, als ich begann sie zu lesen. Der Einstieg ist leicht gefallen, da das Buch sehr spannend beginnt und ich sofort mit Sepora mitgefiebert habe. Einige unerwartete Wendungen haben auch im weiteren Verlauf dafür gesorgt, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir das Setting in Theoria, wo Sepora untertaucht. Das Setting an diesem Ort hat mich an tausendundeine Nacht erinnert und war genauso magisch. Ein Faktor, der die Geschichte in meinen Augen sehr spannend gemacht hat ist, dass sich in dem Buch zwei Feinde gegenüberstehen, ohne es zu wissen. Der König von Serubel und der König von Theoria sind nämlich Erzfeinde und wenn König Tarik von der wahren Identität von Prinzessin Sepora erfahren würde, würde dies einige Probleme bescheren. Die Geschichte hat mich durch die ständig herrschende Spannung bis zum Ende in ihren Bann gezogen und ich war traurig, als das Buch dann sehr abrupt geendet hat.

Sepora ist eine sehr authentische Protagonistin, die das Buch durch ihre Art bereichert. Sie ist intelligent, stark und versucht immer ihren eigenen Willen durchzusetzen. Als in Theoria eine Seuche ausbricht und nur sie und eine handvoll anderer Personen dazu in der Lage sind das Heilmittel durch ihre Gabe zu beschaffen bleibt sich Sepora treu. Ob es ihr letztendlich gelingt ihre Gabe geheim zu halten, erfahrt ihr erst wenn ihr das Buch lest. :)

Der Schreibstil hat das Buch abgerundet und mich nur so durch die Seiten tauchen lassen. Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt. Die Erzählungsstränge sind einmal aus der Perspektive von Prinzessin Sepora und einmal aus der Perspektive von König Tarik. Durch die wechselnde Erzählperspektive bekommt man einen guten Eindruck von den Protagonisten und hat das Gefühl, sie besser kennenzulernen.


Fazit:
Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
Nemesis – geliebter Feind war etwas ganz neues und konnte mich nach längerer Zeit wieder richtig mitreißen. Eine klare Leseempfehlung für alle die gerne Fantasy lesen!


LG

Montag, 24. Juli 2017

Rezension zu "Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan

Allgemeines:
Titel: Letztendlich sind wir dem Universum egal
Autor: David Levithan
Verlag: Fischer Jugendbuch
Genre: Jugendbuch
Originaltitel: Every Day
Seitenzahl: 415
Preis: 9,99€ (TB), 16,99€ (HC), 8,49€ (E-Book), 12,99€ (Hörbuch)
ISBN: 978-3-596-81156-4
Erscheinungsjahr: 2014

Inhalt:
A wacht jeden Morgen in einem anderen Körper auf, ohne jemals zu wissen, wer er als nächstes sein wird. As einzige Regel lautet, nicht aufzufallen, keine Spuren im Leben des anderen zu hinterlassen.
Doch dann wacht A eines Morgens im Körper von Justin auf - und trifft Rhiannon. Gegen alle Umstände verliebt A sich sie und versucht von nun an, sie wiederzusehen. Doch kann Rhiannon jemanden lieben, der jeden Tag jemand anders ist?

Meine Meinung:
Der Roman "Letztendlich sind wir dem Universum egal" beschäftigt sich mit Fragen wie "Was macht uns als Personen aus?", "Wer sind wir?" und "Was sind wir bereit, für die Liebe zu opfern?".  Diese Fragen werden im Roman immer wieder aufgegriffen und man kommt als Leser nicht drum herum, sich darüber Gedanken zu machen. Das hat mir sehr gut gefallen, da diese Fragen der Handlung eine große Tiefe verleihen und man sich auch nachdem man das Buch beendet hat, noch mit diesen auseinandersetzt.
Die Handlung wird aus As Sicht erzählt, weshalb man sehr gut mit ihm (/ihr) mitfühlen und sich in ihn (/sie) hineinversetzten konnte. Direkt zu Beginn der Handlung wird man mit dem vertraut gemacht, was A Tag für Tag erlebt, was mir sehr geholfen hat, in die Handlung hineinzufinden und von Anfang an am Ball zu bleiben.
Die Handlung geht zügig voran und es ist wirklich einfach, das Buch fast an einem Stück durchzulesen, da man immer wissen will, wie es weiter geht. Was mir leider nicht so gut gefallen war, war die Tatsache, dass A sich wirklich sehr schnell in Rhiannon verliebt hat. Liebe auf den ersten Blick - schön und gut, aber As Reaktion auf sie war dann doch etwas übertreiben.
Das Ende war für mich ziemlich unerwartet, da es nicht unbedingt das Ende ist, das man von einem solchen Buch erwarten würden. Trotzdem hat es mir gut gefallen, weil es schlüssig war und mich dazu angeregt hat, auch noch über das Buch nachzudenken, nachdem ich es schon lange beendet habe.
Die Idee des Romans hat mir sehr gut gefallen, da sie für mich mal etwas komplett Neues war und mich zum Nachdenken angeregt hat.
Die beiden Hauptfiguren in "Letztendlich sind wir dem Universum egal" fand ich sehr sympathisch. A als Figur hat mir besonders aufgrund seiner "Eigenheit" gefallen. Ich fand es sehr interessant, zu lesen, wie er mit seiner täglichen Veränderung umgeht und was er aufgrund dieser über das Leben sagt.
Auch Rhiannon war mir größtenteils sympathisch, auch wenn ich ihre Reaktionen auf bestimmte Dinge nicht so ganz nachvollziehen konnte.
David Levithan Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er hat mir beim Lesen viel Spaß bereitet und das flotte Vorankommen vereinfacht.

"Letztendlich sind wir dem Universum egal. Dem Universum und der Zeit. Deswegen dürfen wir einander nicht egal sein."  Quelle: "Letztendlich sind wir dem Universum egal", David Levithan, Seite 392, FJB Verlag, 2014

Fazit:
Bis auf einige kleinere Schwächen ist "Letztendlich sind wir dem Universum egal" ein großartiges Buch, das mit einem einzigartigen Thema, viel Tiefgründigkeit und einer fesselnde Handlung punkten kann.
Deshalb vergebe ich für dieses Buch
4 bis 4,5 von 5 Sterne!


LG Tosca

Freitag, 21. Juli 2017

Rezension zu "Flo oder der Tag, an dem die Maus verrutschte" von Anna Pfeffer

Allgemeines:
Titel: Flo oder der Tag, an dem die Maus verrutschte
AutorIn: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Genre: Kinder-/Jugendbuch
Originaltitel: /
Seitenzahl: 251
Preis: 12,99€ (Hardcover), 9,99€ (E-Book)
ISBN: 978-3-570-17406-7
Erscheinungsjahr: 2017

Inhalt:
Abgesehen davon, dass ihr beim Sprechen vor der Klasse immer die Worte fehlen, ist die 13-jährige Flo ganz normal, zwei beste Freundinnen - Anouk und Julia - Julia, ein Schwarm, das t
Typische eben. Jedenfalls ist das so, bis Anouk ihren Schwarm Ben küsst und fast schon so eine Art Welt für Flo zusammenbricht. Zuhause lässt sie ihren Frust in einem Beitrag für eine Kummerkasteninternetseite raus, natürlich ohne vorzuhaben, den Beitrag jemals abzuschicken. Als sie jedoch aus versehen den einen falschen Klick macht, bricht ein gigantischer Shitstorm auf sie los und sie steht auf einmal ganz alleine da. Das einzig positive ist, dass Schwarm Ben sie auf einmal zu bemerken scheint.

Meine Meinung:
Ich finde das Thema, mit dem sich das Buch beschäftigt, nämlich Mobbing, sehr wichtig und bin der Meinung, dass man sich in Büchern generell mehr damit auseinandersetzen sollte.
In "Flo oder der Tag, an dem die Maus verrutschte", ist das sehr gut gelungen. Die Gefahr des Internets und Mobbing an sich wurden sehr gut und ausführlich behandelt und das Buch schafft es, den Leser zum Nachdenken zu bringen.
Die Geschichte ist zudem sehr realistisch und man kann sich sehr gut vorstellen, dass ähnliche Dinge im echten Leben tatsächlich passieren. Die Handlung ist gut strukturiert aufgebaut, es bleibt spannend und auch das Ende hat mir gefallen.
Der Schreibstil des Romans ist sehr angenehm zu lesen, er ist locker, entspannt und macht Lust auf mehr.
Auch die Figuren, und ganz besonders Flo, haben mich überzeugen können. Ich fand -und finde - sie sehr sympathisch und konnte mich gut mit ihnen identifizieren.

Fazit:
Das Buch "Flo oder der Tag, an dem die Maus verrutschte" ist ein sehr schönes Buch, das zwar hauptsächlich eine etwas jüngere Zielgruppe anspricht, aber auch ältere Leser mit Charm und der Auseinandersetzung mit einem ernsten Thema für sich gewinnen kann.
Deshalb vergebe ich für das neue Buch von Anna Pfeffer
4,5 Sterne!

LG Tosca :-)

Rezension zu "Ewig Dein" von Janet Clark

Allgemeines:
Titel: Ewig Dein -Deathline
AutorIn: Janet Clark
Verlag: cbj
Genre: Jugendbuch, Fantasy, Mystery
Seitenzahl: 391
Preis: 16,99€ (HC), 13,99€ (E-Book), 14,95€ (Hörbuch)
ISBN: 978-3-570-17366-4
Erscheinungsjahr: 2017
Sonstiges: Weitere Bände erscheinen noch


Inhalt:
Josie ist 16 und hat sich schon als Kind Abenteuer, ein spannendes Leben und ganz große Gefühle gewünscht. Und anscheinend bekommt sie all das nun.
In ihrer Heimatstadt ereignen sich plötzlich seltsame Dinge, die sich niemand erklären kann, sie trifft den geheimnisvollen Ray, den sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt, und auch Zuhause auf der Ranch ihrer Familie scheint sich ein Komplott gegen den Hof anzubahnen. Als dort nun auch noch Ray auftaucht und sie sich in ihn zu verlieben beginnt, wird die Situation wirklich gefährlich, denn Ray ist nicht der, für den Josie ihn hält und hat ein Problem, von dem niemand erfahren darf, und wenn die Beiden es nicht schaffen, dieses Problem zu lösen, wird es für jeden gefährlich werden...


Meine Meinung:
Das Erste, was mir einfällt, wenn ich an das Buch denke, ist leider "Verschenktes Potenzial". Die Idee des Buches ist meiner Meinung nach sehr gut und auch mal etwas, was man nicht in gefühlt jedem dritten anderen Jugendbuch lesen kann, jedoch ist das Ganze an der Umsetzung gescheitert.
Der Einstieg in die Geschichte erfolgt vielversprechend, auch da man sich erst nur schlecht vorstellen kann, wo das Ganze hinführen soll. Leider geht das Ganze von da an eigentlich erst mal eine ganze Zeit lang handlungstechnisch nur bergab. Die Handlung zieht sich ungemein und man kann beim Lesen nicht erkennen, wo die Reise hingehen soll. Erst nach ungefähr einem drittel des Buches erfährt man überhaupt erst, was das Grundszenario ist, auf dem die Handlung mal aufgebaut werden soll.
Und dann, wenn man denkt "Hey, jetzt wird es bestimmt spannend!" und man sich auf einen nun endlich spannend Fortgang freut, - Nichts. Bis auf das Ende, das es tatsächlich noch einmal schafft, Spannung aufzubauen, passiert meiner Meinung nach so gut wie Garnichts, was für die Handlung wirklich relevant wäre.
Aber das Buch hat auch durchaus gute Seiten, den Schreibstil zum Beispiel. Dieser hat mir wirklich gut gefallen und hat das nicht-Existieren von Handlung bis zu einem gewissen Punkt wieder wett gemacht.
Auch die Figuren haben mir ganz gut gefallen, auch wenn ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.


Fazit:
"Ewig dein" ist ein Buch, das voller Potential steckt, das aber leider nicht genutzt wurde, was ich sehr schade finde. Ich denke, dass das Buch mit einer anderen Umsetzung und einer Spannenden Geschichte das Zeug zu einem fünf-sterne-Buch hätte.
Deshalb vergebe ich für "Ewig dein" leider nur
1 von 5 Sternen!


LG Tosca

Dienstag, 11. Juli 2017

Rezension: Ein Kuss aus Sternenstaub von Jessica Khoury


Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Originaltitel: The forbidden wish
Autor: Jessica Khoury
Seitenzahl: 445 Seiten
Preis: TB 9,99€ (hier)
Verlag: cbj Verlag
erschienen am 10.7.2017


Inhalt:

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.

Quelle: cbj, Ein Kuss aus Sternenstaub, Jessica Khoury


Meine Meinung:

Das Cover:

Das Cover ist zwar auf keinen Fall schlecht, jedoch wird es dem Buch nicht ganz gerecht, finde ich. Die Schrift finde ich vor allem ziemlich langweilig, ich fände es viel schöner wenn sie so aufgeprägt wäre wie zum Beispiel die Schrift bei Flawed und Perfect von Cecilia Ahern. Das amerikanische Originalcover ist diesem hier zwar ähnlich, jedoch aufwendiger und schöner gemacht, wie ich finde. Von innen ist es sehr schön gestaltet, mit kleinen Sternen an den Seitenzahlen.
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Der Schreibstil:

Der Schreibstil passt sehr gut zur Geschichte, zum Ort der Handlung und dem Thema. Es ist an vielen Stellen sehr schön und poetisch geschrieben, jedoch stört das den Lesefluss nicht und man kann das Buch trotzdem super angenehm lesen. Ich fand den Schreibstil am Anfang noch etwas seltsam, jedoch hatte ich mich kaum zwei Kapitel später daran gewöhnt und fand ihn sogar besonders schön. Schon allein wegen dem Schriebstil hat sich das Buch gelohnt.

Die Charaktere:

Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, unsere Protagonistin Zahra war sehr angenehm, was ich toll finde, da ich von nervigen Protagonistinnen oft so sehr genervt bin, dass sie mir die Lust am Buch verderben. Hier war das somit nicht der Fall. Zahras Hintergründe wurden mit der Zeit klar und man konnte sie immer mehr verstehen und kennenlernen. Ihre Hintergrundgeschichte war gut ausgearbeitet und hatte Ecke und Kanten, wie sich das für eine glaubwürdige Hintergrundgeschichte gehört.

Der Lampenfinder, Aladdin, gefällt mir ebenfalls sehr. Ich bin sowieso schon ein Aladdin Fan aber für diesen Aladdin kann man nicht anders als zu schwärmen. Beim Lesen gerät man schon das ein oder andere Mal ins Schwärmen, kann ich sagen! Auch er hatte Ecken und Kanten (was etwas positives ist, falls jemand denkt es wäre schlecht) und auch er hatte eine Hintergrundgeschichte, über die man immer mehr erfahren konnte.

Wer mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist Prinzessin Caspida. Ich bin ja überhaupt kein Fan davon, wenn es außer der Protagonistin nur Zicken und eingebildete Mädchen gibt, und die Protagonistin 'so anders als alle anderen Mädchen ist', die ja anscheinend alle den ganzen Tag nur an Jungs, Kleider und Geld denken. In diesem Buch war das, der Autorin sei Dank, nicht so. Es gab mehrere sehr coole weibliche Nebencharaktere, die mir super gefallen haben und mit denen sich sowohl Aladdin als auch Zahra gut verstanden haben. Ein sehr großer Pluspunkt! Auch wurde das Klischee der verwöhnten Prinzessin nicht erfüllt, was ich sehr erfrischend finde.


Die Storyidee und Umsetzung:

Als ich gelesen habe, dass es eine Art "Aladdin und die Wunderlampe" Neuerzählung ist, stand für mich fest: ich brauche dieses Buch. Ich liebe Nach- und Neuerzählungen und Aladdin war schon immer mein Lieblings Disney Film.
Die Idee einer weiblichen Dschinny und einer verbotenen Liebe fand ich auch sehr interessant und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht bin.
Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen, es war so schön geschrieben, es gab so viele interessante und tolle Charaktere, Aladdin, für den man nur schwärmen kann und einen tollen Plot.
Ich hatte ja ein wenig Angst, das ich vom Plot enttäuscht werden würde und dass es vorhersehbar wäre, jedoch war das nicht so. Die Haupthandlungen waren spannend beschrieben, aber auch die Hintergrundgeschichten an passenden Stellen genauer ausgeführt. Zum Ende haben sich alle losen Erzählfäden zusammen geschlossen und es ergab sich ein großes ganzes Bild.
Ich wollte hier gerne noch ein paar sehr schöne Zitate (natürlich Spoiler frei) einfügen:
"Geschichten sind durch Lügen erzählte Wahrheiten."
- S.23, Ein Kuss aus Sternenstaub, cbj
"Er ist der Faden, mit dem ich webe, die Farbe , mit der ich male, das Element, mit dem ich erschaffe."
- S.43, Ein Kuss aus Sternenstaub, cbj
"Er ist die Sonne und ich bin der Mond. Wir müssen getrennt sein, oder die Welt wird aus der Bahn geschleudert."
- S. 296, ein Kuss aus Sternenstaub,cbj



Fazit:

Ich würde liebend gerne noch mehr zum diesem wunderschönen Buch sagen, jedoch bin ich sprachlos und finde nicht die Worte, die diesem Buch zustehen. Nur eins kann ich dem hier noch hinzufügen: Lest es! Lest es!
Es ist aufjedenfall das Lesen wert!

4,5 von 5 Sternen

LG Isabell